![]() |
| ALIEN CONTACT 55 |
| Science Fiction Alien Contact |
|
| Michael Szameit stellte Ende der achtziger Jahre die zweite Debütanten-Anthologie der DDR unter dem Titel Der lange Weg zum Blauen Stern zusammen, die jedoch erst 1990 erschien und in den Wirren der Wendezeit kaum noch an den Buchhandel, sondern fast nur an den Zeitschriftenhandel ausgeliefert wurde. In ALIEN CONTACT 3 blickte der Autor und Herausgeber auf die Science Fiction der DDR vor allem aus politischer Sicht zurück. Im anschließenden Kommentar stellt Michael Szameit seine heutige Position zur Science Fiction und ihren Lesern dar. | |
| Ein stolzer
Klipper war die DDR-SF nie, eher eine dickbäuchige Kogge, deren Mannschaft sich wacker
mühte, den Kahn durch die Flaute zu rudern. Des Eigners Flagge mit den beiden abgehackten
Händen hing schlaff vom Großtopp, und vergebens warteten die Passagiere auf den Ruf aus
dem Krähennest: »Land! Land! Land!« Immer nur die eine Ladung, die das Schiff fahren sollte: Gussquader erstarrter Betonideologie, und wehe dem, der anderes in den Kargo schrieb. Und doch: So mancher schmuggelte Fracht an Bord, die wie mit magischer Kraft den Wind beschwor, das Schifflein unter geblähten Segeln dahinfliegen ließ, wenigstens für Stunden, über Riffe und Sandbänke hinweg, immer eine Handbreit Zukunft unterm Kiel. So streng der Superkargo der Mannschaft beim Laden auch auf die Finger schaute selbst die Schiffsjungen fanden Geschmack am Schmuggel. Aber da gab es auch viele, die sich für die dürftige Heuer lieber die Finger von den Betonklötzen zerquetschen ließen und dabei artig Lieder von abgehackten Händen sangen. Nun ist der Heimathafen des Schiffleins wie Vineta im Meer versunken. Die einen kippen jubelnd den Beton über Bord, einige wenige stehen schweigend und gedenken der vielen unschuldigen Opfer, die der Untergang mit in die Tiefe gerissen hat. Sie denken an den kleinen Garten hinterm Haus, an den dreibeinigen Kater und den selbstgeschnitzten Türklopfer, obgleich sie für die Heuer des neuen Eigners zehnmal mehr Land, seinen strammen Kartäuser und eine richtige elektrische Klingel kaufen könnten Oder war es die letzte Fahrt, die letzte Heuer? Vor etwa zwei Jahren musterten dreizehn junge Leute auf der Kogge an. Ich hatte mich bereit erklärt, mit in die Wanten zu klettern, zu zeigen, wie man den einen oder anderen Knoten schlägt vor allem aber wollte ich ihnen helfen, gute Schmuggler zu werden. Entsprechend formulierte ich die Auswahlkriterien: Geeignet für den harten Dienst am Geist des Schiffes, das vom geladenen Beton krängte und schlingerte, erschienen mir insbesondere solche, die ausreichend Phantasie und Willen besaßen, den Superkargo bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu betrügen. Ein jeder von ihnen hatte den Seesack voller Konterbande, und die Frechheit, mit der einige ihr Schmuggelgut am Zoll vorbei an Deck schleppten, bereitete mir großes Vergnügen. Aber nun sind die Zollbestimmungen aufgehoben, und was wir mit Findigkeit und auch ein wenig Gefahr in die zugemauerten Hirne der Menschen zu schmuggeln gedachten, gibt es zu Diskontpreisen an jeder Straßenecke. War alles umsonst? Sehen wir uns wirklich einer Inflation von Wahrheit gegenüber? Wollen die Leute nun andere Träume, da die von gestern anscheinend Wirklichkeit geworden sind sie überhaupt Realität, oder verwechseln diejenigen, die uns das weismachen wollen, nicht vielmehr die Bewusstseinskrämpfe eines in chauvinistischen Anfällen zuckenden Volkes mit jenem großen Traum von menschlicher Ordnung der Weltdinge? Wir alle tragen ein Steinchen des Mosaiks in uns und können also nur gemeinsam das grandiose Bild erstehen lassen viele aber werfen es heute gedankenlos von sich, um ein Klümpchen Gold mehr wegschleppen zu können. Bücken wir uns nach diesem achtlos in den Staub getretenen Splittern eines wunderbaren Traumes, denn lange kann es nicht dauern, und sie sind wieder kostbares Schmuggelgut. Die Anthologie Der lange Weg zum Blauen Stern wird angesichts der veränderten Verhältnisse ihrem programmatischen Titel nur noch wenig gerecht, viele Storys haben mit der Aktualität auch an Attraktivität verloren. Könnte man denken. Dies wäre ein Irrtum, denn kleinster gemeinsamer Nenner aller ausgewählten Geschichten ist das humanistische Bekenntnis, und im Widerstand gegen stalinistische Zwangsherrschaft gewachsenes Vermögen zur Auseinandersetzung mit Wirklichkeit hat gute Chancen, die hohe Kunst der Approximation an Wahrheit auch unter Marktbedingungen in lesenswerte Literatur umzumünzen. Die Botschaft der Anthologie ist aktueller denn je, wir werden es recht bald erfahren, wenn das Heer konvertierter Apologeten die Literaturszene kraft ihrer schier übermenschlichen Wandlungsfähigkeit seiner Söldner mit einer Flut von Unrat überschwemmt. Sie werden die ersten und eiligsten sein, die zur Musik klimpernder Goldstücke krächzen und rülpsen. Wo jeder fette Bonzenarsch die Rückendeckung irgendeiner gülden schimmernden Wand sucht, darf man es da Literaten verübeln, wenn sie ihr mageres Hinterteil in die erstbeste Lücke pressen, die sich in solchem Getümmel auftut? Die dreizehn jungen Autoren dieser Anthologie sehen sich Bedingungen für ihr weiteres Schaffen gegenüber, die eigentlich nur positive Wirkungen auf die literarische Qualität ihrer Texte ausüben können: Alle Träume vom Boheme-Leben eines freischaffenden Autors sind zerstoben, weiterschreiben wird nur, wem Schreiben identisch mit Leben, wem seine Botschaft immer noch oder jetzt erst recht? die Mühsal der Verkündung wert ist. Für die Profis brechen harte Zeiten an. Im Widerstand gegen Despotie für humanistische Ideale zu missionieren ist zwar gefährlich, aber auch vergleichsweise einfach (um jene, die es nicht einmal versuchten, ist es ohnehin nicht schade, wenn sie auf der Strecke bleiben). In der Grabesstille einer im Scheintod erstarrten Gesellschaft verbotene Worte zu flüstern verspricht mehr Erfolg, als im wüsten Tumult durcheinander blökender Schafe vor dem Wolf zu warnen, vor allem, wenn solche Warnrufe als lästig empfunden und selten mit Beifall bedacht werden. Wer das Schreiben hingegen nebenberuflich betreibt, als Hobby oder bestenfalls als Zubrot, der wird auch weiterhin ohne den Druck der Marktrivalen arbeiten können. Ob auch veröffentlichen, steht allerdings in den Sternen. Die Autoren der Anthologie werden zunächst die schmerzliche Erfahrung machen müssen, dass unter stalinistischer Diktatur in mancher Hinsicht mehr möglich war, als es jemals unter dem Terror von Konsumgier und monopolisierter Wirtschaftsmacht möglich sein wird, so paradox das auch anmutet. Nie wieder wird es gehen, dass ein Herausgeber mit allerlei listigen Schwindeleien einen Verlag dazu noch den einer sozialistischen Jugendorganisation! veranlasst, die größtenteils künstlerisch unfertigen Arbeiten von Debütanten zu veröffentlichen, die zudem noch deutlich Unzufriedenheit mit Bestehendem, Widerspruch oder gar Protest artikulieren. Nachwuchsförderung in diesem Sinne wird es nicht mehr geben, politisches Engagement ist künftig keine Rechtfertigung für Veröffentlichungen, da nun ein jeder sagen und denken darf, was er will, und die Literatur damit ihren Flugblattcharakter verloren hat. Zwar habe ich so meine Zweifel an der Fähigkeit unseres Volkes zu wirklicher Meinungs- und Redefreiheit, aber das ändert nichts an den Grundsätzen zukünftiger Verlagspraxis. Staatlich subventionierte Buchproduktion bot reichlich Nischen für ökonomisch ineffiziente! Nachwuchsförderung nach dem Gießkannenprinzip. Gewinnorientierte Verlagsarbeit wird diesbezüglich jedes Risiko scheuen. Einen erheblichen Qualitätszuwachs der DDR-Literatur sollte man sich vom Verzicht auf Investitionen in Breitenentwicklung jedoch nicht versprechen, denn jetzt bestimmt der Konsument, was in den Buchhandel kommt, so sagt man jedenfalls. Dass ich auch daran gewisse Zweifel angesichts der galoppierenden Imperialisierung des Verlagswesens hege, wird wohl niemanden wundern. Jeder möge selbst in seinem Gedächtnis forschen, wie bestimmte Titel und Autoren mit ungeheurem Medienaufwand auf den Leserwunschzettel lanciert wurden. Vielleicht findet sich alle zwanzig Jahre ein Herausgeber bereit, ein schmales Bändchen mit Debüts zu veröffentlichen vorstellen kann ich es mir nicht. Gestern erst bescherte mir der Briefkasten das sehr umfängliche Druckerzeugnis eines großen BRD-Fanclubs, das sich offenbar als Editionsangebot für Dilettanten versteht. Die Lektüre kam einer Tortur gleich. Manches war zwar handwerklich recht ordentlich, aber letztlich alles ohne ernsthafte Intention außer der, den eigenen Namen gedruckt zu sehen geschrieben. Künstlerisch ist unser schriftstellerischer Nachwuchs den BRD-Kollegen zweifellos eine Nasenlänge voraus, da er gelernt hat, auch im aberwitzigsten Story-Interieur Gegenwärtiges zu spiegeln. Literatur als Dialog mit dem Zeitalter zu begreifen. Im Vorwort zu Der lange Weg zum Blauen Stern hatte ich geschrieben: ... Dann wäre es also ungewöhnlich, wenn Verantwortungsgefühl und Nachdenklichkeit in einer Zeit, die durch Veränderungen wie von tektonischen Beben erschüttert wird, junge Autoren veranlassen, sich zu Wort zu melden? Wenn die vielfältigen Bedrohungen der Gegenwart zur ernsten Gefährdung der Zukunft werden, sollte es nicht erstaunen, dass neue Phantastikautoren gewohnt, mit überlichtschnellen Sternenschiffen die Unendlichkeit zu bereisen plötzlich Heimweh nach der Erde plagt, sie diesen einmaligen Planeten ins Zentrum ihrer Betrachtung, ihres Sehnens und Hoffens rücken ... Diese Rückbesinnung auf Irdisches wurde immer deutlicher zum Schaffensprinzip vieler DDR-SF-Autoren und konnte nicht ohne Einfluss auf die Debütanten bleiben. Sie ist ein geeigneter Weg, unsere SF aus den Sümpfen der Trivialität zu führen und damit zu Veröffentlichungen vielleicht auch unter Marktbedingungen. Lasst uns also Segel setzen! Wir sind noch längst nicht am Ziel. erschienen in ALIEN CONTACT 3, September 1990 |
![]() |
|
Anzeige |
|
|
Anzeige |
|
Michael SzameitKommentar zu »Immer eine Handbreit Zukunft unterm Kiel«Eigentlich habe ich überhaupt keine Lust, noch etwas zu schreiben. Ungewöhnlicher Anfang, nicht wahr? Befremdlich, verdächtig. Was will der überhaupt von uns?, wird sich jetzt der eine oder andere von euch fragen. Na schön, dann schreibe ich eben doch noch einmal, um wenigstens diese Frage zu beantworten. Aber nur ganz kurz. Denn wie oben schon gesagt: Ich habe absolut und überhaupt keine Lust mehr. Das mit der nachlassenden Lust begann vor ein paar Jahren, ich glaube, es war vor vier Jahren. Oder schon fünf? Auf dem Tag der Phantasie in Berlin. Ich hatte noch einmal versucht, für meine Idee eines SF-Friedenspreises zu werben und musste mich von einigen Kollegen auf recht blasierte, spöttische Weise abkanzeln lassen. Von solchen, die sich mit ihrem unverbindlich zurückhaltenden Opportunismus durch die Zeitläufte geschlängelt hatten, nie etwas für eine Überzeugung riskierten, da sie keine Überzeugung haben. Als die Mehrheit der Gäste dem wichtigtuerischen Geschwätz aufatmend applaudierte, das sich dort als Argument ausgab da wurde mir klar: Es hat keinen Sinn. Sie sind längst süchtig nach ihrer täglichen Dosis Gewalt und lassen sie sich von niemandem wegnehmen. »Wollen die Leute nun andere Träume, da die von gestern anscheinend Wirklichkeit geworden?«, ist eine Frage aus dem Text, den ich hier kommentieren soll. Ich möchte die Frage gern ergänzen: Was waren eigentlich eure Träume? Wolltet auch ihr nichts weiter als ein TV-Programm, das mindestens zur Hälfte aus Gewaltverherrlichung besteht? Videospiele, mit denen man jeden Abend in bluttriefender Kulisse hunderte von »Gegnern« niedermachen kann? SF-Geschichten, in denen auf jeder Seite die Schleimfetzen zerphaserter oder zerblasterter Aliens durch die Handlung spritzen? Waren das eure Träume??!! Hardy Kettlitz konnte mich davon überzeugen, dass die AC-Leser nicht zu dieser Sorte Virtualsadisten gehören, deshalb richte ich meine Worte ausdrücklich an die Ego-Shooter-Fans und die Anhänger der Baller-SF. Ist euch überhaupt bewusst, was ihr euch antut? Wie ihr euch selbst und freiwillig abstumpft? Wie euch unmerklich, aber unaufhaltsam die Fähigkeit verloren geht, Mitleid zu empfinden die menschlichste aller Fähigkeiten schlechthin? Jajajaja, ich kenne alle eure Ausflüchte: ... »ich spiele nun schon zwei Jahre Counterstrike und habe noch nie einen Menschen getötet« ... »ich gucke mir gern Stargate und Andromeda an, und ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht einmal geprügelt« ... blablabla ich kann dieses verlogene Gewäsch einfach nicht mehr hören. Aber ich habe begriffen, ihr werdet mit Zähnen und Klauen darum kämpfen, dass die vergiftete Seele nicht die Qual des Entzugs leiden muss. Wir sind einander in zahllosen Internet-Foren begegnet. Einen meiner Avatare will ich euch verraten: »Annegret so Blond« im Spiegel-Online-Forum, vor etwa einem Jahr. Da habe ich endgültig begriffen, dass euch nicht zu helfen ist, und deshalb werde ich meinen Kampf um euer Seelenheil nun einstellen. Solange euch die Medien und Spieleentwickler geben, wonach ihr giert, werdet ihr es bedenkenlos konsumieren, bis ihr nur noch hirnlose Kretins seid. Wenn ihr wenigstens an eure Kinder denken würdet. Aber ihr seht tatenlos zu, wie eure Kinder bis an die Zähne bewaffnet in die Schule gehen, wie sie Massaker veranstalten und irgendwann endlich euch selbst abmurksen. Vielleicht versteht ihr nun, warum mir der Friedenspreis so wichtig war. Vergleicht die literarische Erbärmlichkeit der Massenvernichtungskultur, die ihr euch täglich reinzieht, bitte einmal mit dem Anspruch, dem sich die letzte Generation der DDR-SF stellte, der dieser Essay »Immer eine Handbreit Zukunft unterm Kiel« gewidmet war. Auch wenn die handwerkliche Kunstfertigkeit der meisten Geschichten hinter der Professionalität amerikanischer Fließbandschreiber mehr oder weniger deutlich zurücksteht, so haben diese Debütantengeschichten etwas, was den Gewaltanbetungs-Liturgien der amerikanischen Soldschreiber vollkommen fehlt: Sie alle tragen tief in sich Menschlichkeit. Aber wer will schon Menschlichkeit? Puhhhh, so was Langweiliges! Keine Chance. Niemals wieder werden Geschichten geschrieben werden wie die von Fröhlich, Höding, Hohlfeld, Wolf, Ulbrich, Geißler und den anderen. Sie hätte solch ein Preis unter Umständen ermutigt weiterzumachen. Aber ihr wollt nicht hören, was die Geschichten solcher Autoren euch zu sagen haben. 1984 sei wohl ausgefallen, sagte kürzlich ein Freund in einer Diskussion. Oh nein, da irrt er. 1984 ist um uns herum, nur in einer viel subtileren Weise als in Orwells Schilderung: Gehirne, die man manipuliert, muss man nicht mehr kontrollieren. Das Jahr 1984 hat sich zu einer Zeitschleife in sich selbst zurückgekrümmt, und wir können ihm längst nicht mehr entrinnen. »In der Grabesstille einer im Scheintod erstarrten Gesellschaft verbotene Worte zu flüstern verspricht mehr Erfolg, als im wüsten Tumult durcheinander blökender Schafe vor dem Wolf zu warnen, vor allem, wenn solche Warnrufe als lästig empfunden und selten mit Beifall bedacht werden.« Auch das steht in diesem Essay. Auch Jahre später dachte ich noch: Naja, wenigstens haben wir jetzt Meinungsfreiheit. Mein Gott, war ich naiv! Meinungsfreiheit?? Lächerlich. Meinungsfreiheit bedeutet in unserer wunderbaren Demokratie, dass der Herr über die auflagenstärkste Zeitung ohne jede demokratische Kontrolle die Gehirne seiner Leser waschen, spülen und trocknen kann, wie es ihn beliebt. Meinungsfreiheit bedeutet, dass Kritik an Israel oder den USA mit dem Antisemitismus-Vorwurf mundtot gemacht wird. Meinungsfreiheit bedeutet, dass man nicht verpflichtet ist, eine Meinung zu haben und dass deshalb die überwältigende Mehrheit der Bundesbürger auf die Mühsal eigener Meinungsbildung verzichtet und stattdessen dankbar auf die vorgefertigten Ansichten und Bekenntnisse aus den Musterkatalogen der Medienhäuser zurückgreift. Und das in einer Zeit, in der der Fortschritt z. B. in Gestalt des Internets mit seiner alternativen Informationskultur, z. B. in Gestalt der Blogger uns ermöglicht, manch einer Wahrheit bedeutend näher zu kommen, als es uns Springer & Co. jemals erlauben würden. Ach, ich hab jetzt keine Lust mehr. Vergnügt euch weiter mit Terminator und Matrix, und vergesst ganz schnell, dass es auch mal SF gab, in der die Eroberung des Universums von der menschlichen Sehnsucht nach fernen Freunden vorangetrieben wurde. In der die Raumfahrer Forscher und Ingenieure waren und nicht Söldner und Kopfjäger. In der die Zivilisationen einander mit Neugier und Vertrauen begegneten, statt mit Feindseligkeit und Hass. Und wenn ihr dann denkt »Zum Teufel, war das ein langweiliger Mist!«, dann solltet ihr endlich begreifen, was in nur 14 Jahren aus euch geworden ist. Und ihr solltet euch vor diesem »was« fürchten. Sehr. Juli 2003
|
![]() |
|
Anzeige |
Diskutieren
Sie mit: Meinungen zu diesem Thema im AC-Leserforum
| ALIEN CONTACT 55 |