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| Nachfolgend eine durchaus subjektive Auswahl empfehlenswerter satirischer SF-Bücher. | ||
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Larry Niven & David Gerrold: Die fliegenden Zauberer
(The Flying Sorcerers 1971) Wissenschafts- und Fortschrittsglauben wurden selten in so gelungener Weise durch den Kakao gezogen wie hier. |
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Paul van Herck: Framstag Sam (Sam, of de Pluterdag
1968) In diesem Roman eines flämischen Autors wird (nicht nur) die SF gnadenlos verspottet. |
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Kurt Vonnegut: Slapstick oder nie wieder einsam (Slapstick
1976) Vonnegut gilt als einer der großen Satiriker der amerikanischen Literatur. Dieser abgedrehte Roman, der hier stellvertretend für andere SF-Bücher Vonneguts aufgeführt ist, ist ein Beispiel dafür, wie SF und Satire sich wunderbar ergänzen können. |
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Harry
Harrison: Der unglaubliche Beginn! (Bill, the Galactic Hero
1965) Äußerst witzige Parodie auf Heinleins Starship Troopers und andere militaristische SF. Gerade, weil ziemlich albern, auch ziemlich entlarvend. |
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David S. Garnett: Das Rätsel der Creeps (Mirror in
the Sky 1969) Auch hier ist der Krieg im All alles andere als heldenhaft, sondern entpuppt sich als eine einzige gigantische Lüge. Für eine Satire eigentlich viel zu ernst und viel zu realistisch, etwaiges Lachen bleibt einem tatsächlich ganz weit unten im Halse stecken. |
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Karel Capek: Der Krieg mit den Molchen (Valka s
Mloky 1936) Tschechischer SF-Klassiker, über den Thomas Mann in einem Brief an den Verfasser schrieb: »Ihr satirischer Blick für die Narrheit Europas hat etwas absonderlich Großartiges, und man erleidet diese Narrheit mit Ihnen « |
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Mark Twain: Ein Yankee am Hofe des Königs Artus (A
Connecticut Yankee in King Arthurs Court 1889) Zugegebenermaßen nicht unbedingt das originellste Buch in dieser Liste. Mark Twain zeigt aber immer wieder, dass er im Grunde zeitgemäßer ist als manch schwachbrüstiger Möchtegern-Satiriker unserer Tage. |
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Robert
Sheckley: Endstation Zukunft (The Robot Who Looked Like Me
1978) Hier könnten auch einige andere Storysammlungen Sheckleys stehen. Robert Sheckley ist mit Sicherheit einer der witzigsten und zugleich bissigsten Autoren, welche die SF je hervorgebracht hat. |
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Frederik Pohl & C. M. Kornbluth: Eine Handvoll Venus und
ehrbare Kaufleute (The Space Merchants 1953) Einer der ganz großen Klassiker satirischer SF. |
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Eric Frank Russel: Planet des
Ungehorsams (...And Then There Were None 1951) Ebenfalls ein Juwel aus den fünfziger Jahren. Besonders Bürokratie und Militarismus sind die Zielscheibe dieses herrlichen Kurzromans. |
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Richard A. Lupoff: Space War Blues (Space War Blues
1978) Ein absolut skurriles Meisterwerk, in dem es um einen wirklich schrägen Weltraumkrieg geht: die schwarzen Bewohner des Planeten N´Haiti können sich nur mittels uralter Voodootechniken gegen die Übermacht der weißen Rassisten von NAlamba zur Wehr setzen. Der vielleicht seltsamste Roman in dieser Liste. |
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John T.
Sladek: Tick-Tack (Tik-Tok 1983) Grandiose Verspottung der Robotergesetze Asimovs und zugleich eine recht bissige Betrachtung unserer Vorstellungen von Gut und Böse. |
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