3.6.2005
15 Jahre Alien Contact

AC 64AC 66Das Magazin für Science Fiction und Fantasy • Nr. 65

Zum Titelbild
Franz Miklis

 
  Editorial - 15 Jahre ALIEN CONTACT
Siggi Stardusts weise Worte
Phantastische Neuerscheinungen im März 2005
Phantastische Neuerscheinungen im April & Mai 2005
Nachrufe: Johannes ConradJosef Nesvadba
STORYCordwainer Smith
Ein Planet namens Shayol

Im Oktober 1961 erschien im amerikanischen Magazin GALAXY mit »A Planet Named Shayol« eine der eindrucksvollsten und einfallsreichsten Erzählungen des Autors Cordwainer Smith. ALIEN CONTACT präsentiert diese Story, die für den Namen des Shayol Verlags Pate stand, in einer neuen Übersetzung von Barbara Slawig und mit aufwändigen Illustrationen von Franz Miklis.
INTERVIEWVerleger und Herausgeber im Gespräch
Aufbruchstimmung

Derzeit herrscht in der deutschen SF-Szene eine gewisse Aufbruchstimmung. In den letzten Monaten wurden gleich mehrere neue Buchreihen begründet. Aus diesem Grund bringen wir in unserer Jubiläumsausgabe einen Interviewschwerpunkt, in dem die Verleger und Herausgeber dieser Reihen selbst zu Wort kommen.
pf_rot.gif (839 Byte) Joachim Körber und Uli Kohnle • Edition Phantasia
pf_rot.gif (839 Byte) Michael Nagula • Festa SF
pf_rot.gif (839 Byte) Michael Iwoleit • InterNova
pf_rot.gif (839 Byte) Walter Diociaiuti • Eloy Edictions
STORYDimitrij Makarow
Der Glücksvogel

Nein, ich kann Tanja durchaus verstehen. Und deshalb mache ich ihr keinen Vorwurf. Aus ihrer Sicht verhält sie sich ganz vernünftig. So vernünftig, dass ich nicht einmal wusste, was ich zu meiner Rechtfertigung hätte sagen können. Was habe ich ihr schließlich zu bieten – die Frau eines ewigen Ingenieurs zu sein, noch dazu eines Krüppels, in einer kleinen Wohnung von dem zu leben, was man mit sehr viel Humor als Gehalt bezeichnen kann, plus ein paar nebenbei verdiente Rubel. Und Urlaub im Oktober auf der Datsche. Nein, sie hat Recht – wo soll da schon Liebe herkommen? Es ist ein Wunder, dass sie es überhaupt sechs Jahre lang bei mir ausgehalten hat ...
PORTRÄTFranz Rottensteiner
Stanislaus Bialkowski – ein deutscher Space-Opera-Autor

Über viele deutsche Autoren früher Science Fiction und phantastischer Literatur ist so gut wie nichts bekannt, denn in den gängigen Schriftstellerlexika sind sie nicht verzeichnet, und die Literaturwissenschaft nahm keine Kenntnis von ihnen. Solch ein Fall war auch Stanislaus Bialkowski, der Autor einiger sehr deutschnationaler, militaristisch angehauchter SF-Romane der dreißiger und vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dessen Biographie ihn als komplexere Person ausweist, als aus seinen Romanen hervorgeht.
INTERVIEWALIEN CONTACT Sonntags-Chat
Andreas Gruber

Im dritten ALIEN CONTACT Sonntags-Chat am 29. Mai 2005 war der österreichische Autor Andreas Gruber zu Gast. Gruber beantwortete Fragen zu seinem preisgekrönten Story-Band Die letzte Fahrt der Enora Time und seinem neuen Roman Der Judas Schrein.
STORYHelmuth W. Mommers
Habemus papam

... und wieder blickt die gesamte römisch-katholische Christenheit voller Hoffnung zum Himmel empor in inbrünstiger Erwartung der frohen Botschaft, dass ein neuer Papst gewählt worden sei. Und wie so oft in diesen bangen Tagen, seit unser Heiliger Vater Benedikt XVII. zum Allmächtigen gerufen wurde, dem Schöpfer des Universums, der Dreifaltigkeit von Gottvater, seinem Sohn Jesus Christus und dem Heiligen Geist, und seit sich die 179 Vertreter des Kardinalkollegiums zum Konklave hier im Vatikan versammelt haben ...
ToplisteUmfrage nach den beliebtesten Science-Fiction-Filmen unter führenden Naturwissenschaftler
Die britische Tageszeitung THE GUARDIAN veröffentlichte im Jahr 2004 das Ergebnis einer Umfrage unter führenden Wissenschaftlern nach dem besten Science-Fiction-Filmen und -Autoren. Der sechzigköpfigen Jury gehörten unter anderem der Evolutionsbiologe Richard Dawkins, der Psychologe Steven Pinker und der Genetiker Steve Jones an. Platz 1 in der Kategorie Film belegte Ridley Scotts Bladerunner, und als bester SF-Autor wurde Isaac Asimov gewählt.
STORYAnja Petersen
Liebesgeständnis

Anja Petersen hat mit dieser Story den ersten Preis beim Schülerwettbewerb des DORT.con gewonnen. Der Text über die hypermoderne Form des Liebesbriefs ist das Gegenteil von kitschig. Mit ihrem subversiven und zielsicheren Humor macht sich die Autorin über Entwicklungen lustig, die so in Ansätzen schon längst zu erkennen sind. Als einzige Siegerin kann Anja Petersen für sich in Anspruch nehmen, mit ihrer Einsendung schriftstellerische Qualitäten bewiesen zu haben.
KRITIKScience Fiction Classics
Die Welt nicht lange danach
Weltuntergangsvisionen sind seit Anbeginn ein elementarer Bestandteil der Science Fiction. Die besten der »Nach der Katastrophe«-Geschichten setzen sich mit positivem Grundton kritisch mit dem Überlebenswillen und dem Überlebenskampf der Menschen auseinander. Die hier vorgestellten drei Romane verbindet ein gemeinsames Element: Im Mittelpunkt steht kein geborener Führer, sondern ein durchschnittlicher Mensch, der sich in der Krise als entschlussfreudig und entschlussfähig erweist.
SF-HISTORYPhantastik-Ereignisse vor 25 Jahren
1980 erscheint der Roman Ayla und der Clan des Bären von der bis dahin völlig unbekannten Jean M. Auel, Stephen King veröffentlicht Shining und John Shirley schreibt mit  Stadt geht los eine fast surrealistische Geschichte über eine Stadt, die sich für den Missbrauch, der an ihr verübt wird, rächt.
KRITIKLesefutter
Justina Robson: Die Verschmelzung (Natural History, 2003)
Stephen Baxter: Der Orden (Coalescent, 2003)
Ray Bradbury: Der Katzenpyjama (The Cat´s Pajamas, 2004)
Ken Grimwood: Replay - Das zweite Spiel (Replay, 1986)
Patricia A. McKillip: Meereszauber (The Changeling Sea, 1988)
Mark Samuels: Die weißen Hände und andere Geschichten des Grauens (The White Hands and Other Weird Tales, 2003)
KRITIKPhantastik aus Deutschland
Hans Joachim Alpers: Verschwörung in Havena. Rhiana die Amazone 4 (2005)
Alpers, Fuchs, Hahn, Munsonius, Urbanek: Lexikon der Fantasy-Literatur (2005)
Gerd Frey: Spiele mit dem Computer - SciFi, Fantasy, Rollenspiele und Co. Ein Reiseführer (2004)
Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge (2004)
Andrea und Roman Hocke: Das große Michael Ende Lesebuch (2004)
Karl-Heinz Witzko: Das Traumbeben. Magus Magellans Gezeitenwelt 5 (2004)
KRITIKSF Interaktiv
Scrapland
World of WarCraft
Act of War: Direct Action
Armies of Exigo
The Bards Tale
The Chronicles of Riddick
Cops 2170: The Power of Law
Freedom Force vs The 3rd Reich
NI•BI•RU: Der Bote der Götter
Project Snowblind
Second Sight
Sentinel: Verborgene Existenzen
Star Wars: Knights of the Old Republic 2
Star Wars: Republic Commando
KRITIKFilm
Immortal (F 2004)
Robots (USA 2005)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (USA 2005)
Im Internet entdeckt
SF-(Internet-)Radio SCHRIFTSONAR
Der Communicator-Effekt - Jules Vernes Vorfahren und Erben [telepolis.de]
Wolfgang Neuhaus über Singularität von Charles Stross [telepolis.de]
Interview mit Sarah Michelle Gellar [pdf]
Privateer - der Klassiker unter den Computerspiele-Space-Operas

ShayolAC Intern
pf_rot.gif (839 Byte) ALIEN CONTACT Award
pf_rot.gif (839 Byte) The fantastic Worlds of Science Fiction

epilog
© copyright 1997-2011 by EPILOGmedia • Alle Rechte vorbehalten
eMail: dialog@epilog.de | Impressum | AGB + Widerrufsrecht