6.9.2005 |
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Byte the Vampire Viele reden davon, dass Cyberpunk als literarisches Genre tot ist. Dem ist zumindest in unserem Lande nicht so, wie der im Frühjahr von der Cyberpunk-Community Deutschland ausgeschriebene Kurzgeschichtenwettbewerb bewiesen hat. Die ersten Plätze zeigen die gesamte Bandbreite dieses Subgenres. So ist der dritte Platz »Paradies« von Max Weigl ein Beispiel für den Cyberpunk der 90er Jahre, Platz 2, »Pizza Cipolla Redoc« von Uwe Post ein Stück, das die ausgetretenen Pfade verlässt und neue Wege beschreitet, während die Sieger Story »Byte the Vampire« von Frank Hebben den klassischen Cyberpunk reanimiert, jedoch keineswegs verstaubt oder altbacken daherkommt. |
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»Cyberpunk ist zu einem Teil von allem anderen geworden« Pat Cadigan, eine der Gründerfiguren des Cyberpunk, sprach mit ALIEN CONTACT über ihre Dore-Konstantin-Romane, darüber, wie die Allgegenwart von Computer- und Kommunikationstechnologie den klassischen Cyberpunk verändert hat, und über die Unvermeidlichkeit, beim Schreiben politisch zu sein. »Man bleibt nicht immer an den Rändern der Gesellschaft. Man ist eben nicht nur Teil der Lösung oder Teil des Problems, sondern höchstwahrscheinlich Teil von beidem.« |
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Schwarze Sonne Mit »Alter Ego« hatte Ralph Doege eine der interssantesten und sprachlich ausgereiftesten Erzählungen für Visionen 1: Der Atem Gottes verfasst. In der vorliegenden Story entführt er uns in den nahen Weltraum, auf eine Mondstation, in der so manches nicht mit rechten Dinge zuzugehen scheint. Aus einer Abenteuererzählung wird ein philosophisches Gedankespiel, aus den Ängsten und Nöten des Protagonisten eine Bedrohung für die Zukunft der Menschheit ... |
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Der künstliche Gott Die Rückkehr des Widerspruchs von Rationalität und Glauben in der Science Fiction Worum geht es mir in diesem Essay? Nicht um die Ausleuchtung der obskuren Ideen der Welt der Mystik, Esoterik oder fundamentalistischer Glaubensdoktrinen, sondern um die Widersprüche von Rationalität und Glauben. Beide halte ich für fundamentale Kulturerrungenschaften der Gattung Mensch, die scheinbar gegeneinander stehen, in Wahrheit aber ein intellektuelles Yin-Yan-Prinzip menschlichen Denkens sind. Diesen Widerspruch beleuchte ich am Beispiel der Gattung Science Fiction ... |
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Die gefallene Isabel Ian R. MacLeod ist der Shooting Star der britischen Phantastik der letzten Jahre. Nachdem er für seine Erzählungen zweimal mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde, gelang ihm mit seinem Roman The Light Ages der internationale Durchbruch. Die deutsche Ausgabe ist dieser Tage unter dem Titel Aether bei Klett-Cotta erschienen. Für ALIEN CONTACT hat Ian R. MacLeod die Story »Isabel of the Fall« ausgesucht eine Erzählung an der Grenze zwischen Fantasy und Science Fiction und seine erste Übersetzung ins Deutsche überhaupt. |
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Der Schauerroman Die moderne Fantasy und die moderne Science Fiction haben eine gemeinsame Wurzel: die »Gothic Novel«, den Schauerroman des 19. Jahrhunderts. Bei Walpole und Beckford, Radcliffe und Shelley sind viele Stoffe und Themen vorweggenommen, die noch heute die Phantastik in Büchern und auf der Leinwand nachhaltig beeinflussen. Jeff Gardiner nimmt Frankenstein, Dracula und Konsorten etwas genauer unter die Lupe. |
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Adams Tagebuch »Dieses neue Geschöpf mit dem langen Haar fängt an, mir sehr im Wege zu sein. Es ist immer hinter mir her und lungert beständig um mich herum. Ich mag das nicht; ich bin nicht an Gesellschaft gewöhnt. Ich wünschte, es bliebe bei den übrigen Tieren Es ist heute umwölkt; denke, wir werden Regen haben. Wir? Wer ist wir? Woher habe ich das Wort? Ich erinnere mich jetzt das neue Geschöpf braucht es immer.« |
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1955 wurde der Science Fiction Club Deutschland gegründet. Im Kino beeindruckte der Klassiker Forbidden Planet, Frank Herberts erster Roman erschien in ASTOUNDING und mit Martians, Go Home legte Fredric Brown einen der witzigsten SF-Romanen vor. |
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Inversionen und Grenzüberschreitungen: Arthur C. Clarkes Die letzte Generation In der aktuellen Folge seiner Klassiker-Interpretationen nimmt Adam Roberts den vielleicht besten Roman von Arthur C. Clarke unter die Lupe. Für gewöhnlich liegt Clarkes Stärke in der Kurzgeschichte. In diesem Buch ist es ihm jedoch gelungen, Handlungsführung und Figurenentwicklung im Gleichgewicht zu halten und vor allem mit einem überzeugenden Finale zu überraschen. Die aktuelle Neuausgabe von Childhood's End innerhalb der »Meisterwerke der Science Fiction« bei Heyne macht diesen Klassiker nun wieder zugänglich. |
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Bereits zum sechsten Mal in Folge konnte THE MAGAZINE OF FANTASY & SCIENCE FICTION den Hugo erringen. In dem Magazin erschien auch die Geschichte »Ill Met in Lankhmar« von Fritz Leiber, die mit dem Hugo in der Katagorie »Novella« ausgezeichnet wurde. |
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Im Internet entdeckt |
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