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| Science Fiction Alien Contact |
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1. Inhalt einer RezensionVorbemerkungMit dem Schreiben ist es genauso wie überall im Leben: Es gibt gewisse Regeln, an die
man sich halten sollte, wenn man etwas Ordentliches vollbringen will. Da es beim Schreiben
von Rezensionen auch um Kreativität geht, lautet die oberste Regel, dass man sich niemals
streng an die Regeln halten sollte. Das ist gleichzeitig die Regel, die am schwierigsten
zu befolgen ist. Grundsätzlicher Aufbau einer RezensionEine Rezension soll dem Leser etwas über das vorgestellte Buch verraten. Deshalb muss
jede Rezension 1. eine Inhaltsangabe und 2. eine kritische Beurteilung enthalten. Lob und TadelLeider ist es viel einfacher, einen deftigen Verriss zu schreiben, als ein Werk in den
Himmel zu loben. Lobhudeleien neigen vielfach zu einer gewissen Peinlichkeit. Trotzdem
sollte man versuchen, dem Autor kein Unrecht zu tun, nur weil das Buch so schöne Ansätze
für einen Verriss liefert. StilBitte verzichtet auf den übermäßigen Gebrauch von Fremdwörtern und beschränkt euch
auf nicht zu lange, möglichst klare Sätze. Zwar hat jeder einen individuellen Stil (was
auch wichtig ist), dennoch sollte er sich nicht allzu drastisch von den in AC üblichen
Rezis abheben. Die Leser wollen sich über das besprochene Buch informieren, sie lesen den
Text in den seltensten Fällen, um sich an der stilistischen Brillanz des Rezensenten zu
erfreuen. SubjektivitätIn einer Rezension hat das Pronomen »ich« nichts zu suchen! Den Leser interessiert es
nicht die Bohne, unter welchen Umständen der Rezensent das Buch gelesen hat oder was ihm
dabei zugestoßen ist - der Leser möchte wissen, ob es sich für ihn lohnt, das Buch
ebenfalls zu lesen. |
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2. Form einer RezensionWertigkeit und LängeWir werden es niemals schaffen, sämtliche Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt zu
berücksichtigen. Deshalb sollte jeder Rezensent versuchen, die Wertigkeit oder
Wichtigkeit eines Buches einzuschätzen. Quält Euch nicht mit grottenschlechten Büchern
herum, werft sie in den Altpapiercontainer und nutzt Eure kostbare Zeit lieber für
Bücher, die sich zu lesen lohnen. Unsere Rezensionen sind nicht als »Reißwolf«,
sondern als Leseempfehlungen gedacht. Die Ausführlichkeit der Rezension sollte ebenfalls
der Bedeutung des Buches angemessen sein. Schreibweise von TitelnFür die Schreibweise von Titeln gibt es selbst in wissenschaftlichen Veröffentlichungen keine einheitlichen Regelungen. Die AC-Redaktion hat entschieden, das englische System zu benutzen, weil es relativ einfach und logisch ist und den Lesefluss nicht zu sehr stört. Titel von Büchern, also eigenständigen Veröffentlichungen: kursiv Beispiel:Der Roman Beyond the Frontier - im SF-Verlag als Abenteuer im All erschienen - ist der erste Band der Space-Frontier-Serie des Autors David Black. Das fünfte Kapitel des Buches wurde zuvor als »Journey to the Frontier« in der Zeitschrift SCIENCE FICTION STORIES abgedruckt und ließ schon damals ahnen, dass Space Frontier eines Tages Kultstatus erlangen würde ... (Kein Tippfehler: es muss tatsächlich nur »Space Frontier« heißen, wenn der Serientitel allein dasteht; bei Zusammensetzungen wie »Space-Frontier-Roman« kommt dagegen der Bindestrich hinzu!) Noch etwas: Für die Groß- und Kleinschreibung englischer Titel gibt es eine
eindeutige Regel: Also: I Was a Teenage Werewolf, Ziggy Stardust and the Spiders from Mars Bibliographische AngabenIn der Vergangenheit mussten wir häufig mühsam Daten nachrecherchieren, weil uns die besprochenen Bücher nicht vorlagen. Folgende Daten sollten in jedem Fall angegeben sein: Autor, Titel Wir bemühen uns, auch die fremdsprachige Originalausgabe, die Erstausgabe und die
lieferbare Ausgabe genauso ausführlich zu bibliographieren. Ihr könnt der Redaktion eine
Menge Arbeit ersparen, wenn Ihr diese Daten mitliefert. DateiformatWenn ihr uns Dateien per E-Mail oder Diskette schickt, benutzt bitte das Dateiformat
RTF (Rich Text Format). Dieses Format lässt sich aus allen gängigen
Textverarbeitungsprogrammen exportieren und bewahrt Formatierungen wie Fettungen und
Kursive. RTF kann auch keine Makro-Viren befördern, in Gegensatz zu DOC-Dateien aus WORD. |
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3. Besonderheiten von Online-TextenVorbemerkungSeit der Ausgabe 43 erscheint ALIEN CONTACT nicht mehr in gedruckter Form, sondern online im Internet. Aus dieser Umstellung ergeben sich einige Aspekte, die Ihr Euch beim Schreiben Eurer Texte bewusst machen solltet. LeserschaftDie gravierendste Veränderung betrifft das Publikum, für das Ihr schreibt. Das
gedruckte AC-Heft hatte einen relativ überschaubaren Leserkreis, den Ihr zum Teil
persönlich kennt, eben das SF-Fandom. Wenn Eure Texte im Internet veröffentlicht werden,
vervielfältigt sich die Zahl der potenziellen Leser auf einen Schlag. Macht Euch klar,
dass Eure Texte nicht mehr ausschließlich von Leuten gelesen werden, die mit der SF
bestens vertraut sind. Sondern auch von solchen, die nicht einmal wissen, dass »SF« die
Abkürzung für »Science Fiction« ist. Weil viele Internet-Surfer über Suchmaschinen
oder Links auf Eure Texte stoßen, weil sie sich eigentlich nur für Andreas Eschbach oder
Wolfgang Hohlbein interessieren. Und diese Leute haben vielleicht noch nie etwas von Alien
Contact gehört. Und diese zahlreichen potenziellen Neuleser wollen wir nicht mit
Fachjargon abschrecken, sondern als regelmäßige AC-Leser gewinnen! AktualitätEin weiterer wichtiger Punkt ist die ständige Verfügbarkeit von Beiträgen, die im Internet veröffentlicht werden. Schreibt nicht zu gegenwartsbezogen, sondern eher »für die Ewigkeit«, weil Eure Texte kein »Verfallsdatum« mehr haben, sondern weiterhin online bleiben. Der zufällig vorbeirauschende Surfer erkennt möglicherweise nicht auf den ersten Blick, wie alt ein bestimmter Text ist. Also vermeidet Formulierungen wie »der brandneue, soeben erschienene Roman« und dergleichen, weil der Roman in ein oder zwei Jahren eben nicht mehr »brandneu« ist. LinksVersucht Euch mit der Tatsache vertraut zu machen, dass wir die Möglichkeiten von
Links nutzen. Wenn Ihr zum Beispiel den zweiten Band einer Serie besprecht, deren erster
Band bereits rezensiert ist, müsst Ihr nicht mehr ausführlich darauf eingehen. Der Leser
kann direkt auf den entsprechenden Link klicken und erst einmal den früheren Beitrag
lesen, um dann über einen weiteren Link auf den Beitrag zum zweiten Band
zurückzuklicken. Stellt Euch das System wie ein großes Lexikon oder eine Enzyklopädie
vor, in der man mühelos zwischen verschiedenen Einträgen hin und her springen kann. Die AC-Redaktion |
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