![]() | FehlerstraßeLänge 425 m • KarteBenannt 1900 nach Adolf Fehler (1828–1903), Kommunalpolitiker in Friedenau. Die Straße liegt nördlich des ›Begräbnisplatz der Gemeinde Friedenau‹, dem heutigen ›III. Städtischer Friedhof Stubenrauchstraße‹, und wurde früher mit ›Am Friedhof‹ bezeichnet. 1881 wurde der Friedhof auf dem damaligen Hamburger Platz errichtet. Auf dem Friedhof fanden viele Künstler, so Marlene Dietrich und Helmut Newton, ihre letzte Ruhe. |
FeurigstraßeBenannt 1885 bis 1931 nach Johann Feurig (1830–1890), Kommunalpolitiker • Heute Schnackenburgstraße • Karte | |
![]() | FregestraßeLänge 835 m in Friedenau, 460 m in Steglitz • KarteBenannt 1884 nach Ferdinand Ludwig Frege (1804–1883), Theologe, Historiker und zwischen 1846 und 1883 Pfarrer in Schöneberg. Der spätere Bundespräsident Theodor Heuss wohnte mit seiner Frau Elly Heuss-Knapp von 1918 bis 1930 in der Fregestraße 80 und war Stadtverordneter von Schöneberg. Der Dichter und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger wohnte in der Fregestraße 19. |
![]() | Friedenauer StraßeVor 1910 der Name der heutigen Hauptstraße zwischen Innsbrucker Platz und Kaisereiche • Karte |
![]() ![]() | Friedrich-Wilhelm-PlatzGröße 275 x 85 m (ovale Form) • KarteBenannt 1870 nach dem deutschen Kaiser Friedrich III. (1831–1888), der als preußischer Kronprinz zur Zeit der Platzbenennung die Vornamen Friedrich Wilhelm führte. Der Platz bildet das topografische Zentrum der Friedenauer Carstenn-Figur, und damit den Mittelpunkt Friedenaus, um den sich das symmetrische Straßennetz des Ortsteils erstreckt. Die Hauptverkehrsachse bildet in Nord-Süd-Richtung die Bundesallee. 1887 wurde er gärtnerisch gestaltet. Die evangelische Kirche ›Zum Guten Hirten‹ des Architekten Carl Doflein im neugotischen Stil ist als Landmarke von Weitem gut sichtbar. Sie wurde auf dem Platz anlässlich des 410. Geburtstags Martin Luthers am 10. November 1893 von der Deutschen Kaiserin Auguste Viktoria eingeweihte. Bis Ende der 1960er-Jahre umfloss der Verkehr einschließlich der dort fahrenden Straßenbahn den Platz auf beiden Seiten. Im Zusammenhang mit dem Bau der U-Bahnlinie 9 und der Anlage des U-Bahnhofes Friedrich-Wilhelm-Platz, die im Jahr 1971 in Betrieb gingen, wurde der Platz so umgestaltet, dass die Bundesallee ihn seitdem auf der östlichen Seite zur Schmiljanstraße hin tangiert, um den inzwischen stärker gewordenen Durchgangsverkehr aufnehmen zu können. Dadurch ist die ursprünglich symmetrische Angerform des Platzes verloren gegangen. |
![]() | FröaufstraßeLänge 165 m • KarteBenannt 1890 nach Wilhelm Fröauf (1814–1899), Kommunalpolitiker und Geheimer Rechnungsrat an der Gewerbeakademie. Durch Teilung der Schillingstraße in Fröaufstraße und Hackerstraße entstand die heutige Straße. |
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