| . | HackerstraßeLänge 170 m in Friedenau, 200 m in Steglitz • KarteBenannt 1890 nach Johann Carl Hacker (1811–1892), Kommunalpolitiker und Geheimer Rechnungsrat im Kaiserlichen Kriegsministerium. Durch Teilung der Schillingstraße in Fröaufstraße und Hackerstraße entstand die heutige Straße. |
HähnelstraßeLänge 315 m • KarteBenannt 1892 nach Hermann Hähnel (auch: Hänel, 1830–1894), Unternehmer und Baumeister. In der Hähnelstraße 9 lebte von 1921–24 der Schriftsteller Kurt Hiller, Präsident der Gruppe Revolutionärer Pazifisten. | |
![]() | Hamburger PlatzDer ehemalige Hamburger Platz befand sich an der Straßeneinmündung der Stubenrauch- und Görresstraße am Südwestkorso in Höhe der Offenbacher und der Mainauer Straße. Die Gemeindevertretung Friedenau beabsichtigte seinerzeit, den bereits in der Carstenn'schen Planung vorgesehenen Hamburger Platz – eine spiegelbildliche Anlage zum heutigen Perelsplatz – als Gemeindefriedhof anzulegen. Am 20.5.1881 fand die Einweihung des Friedhofs statt. Der Hamburger Platz (benannt nach der Hansestadt Hamburg) umfasste damit nur noch den Abschnitt an der Einmündung der heutigen Kreuzung Stubenrauchstraße, Südwestkorso und Görresstraße. Auf dem Platz, der angerförmig von der Straßenbahn auf beiden Seiten umfahren wurde, stand von 1909 bis 1931 der von Paul Aichele entworfene Sintflutbrunnen, der später auf dem Perelsplatz seinen derzeitigen Standort fand. Der Platz musste wegen der Erweiterung des Friedenauer Friedhofs nach Süden hin aufgegeben werden, ist aber noch immer – wegen der sich hier ergebenden Öffnung der Straßen an dieser Stelle – als solcher zu erkennen. Er wurde in Adressbüchern und Plänen oft ohne Namen aufgeführt und um 1933 aufgehoben. |
![]() | HandjerystraßeLänge 1120 m • KarteBenannt 1883 nach Nicolaus von Handjery (1836–1900), Politiker. Die Handjerystraße bildet zusammen mit der Stubenrauchstraße die für Friedenaus Straßenstruktur charakteristische U-Form, die in alten Plänen als Ringstraße und Promenade verzeichnet ist. In der Handjerystraße 2 stürzte während der Berliner Luftbrücke am 25. Juli 1948 ein ›Rosinenbomber‹ ab und beschädigte das Gebäude schwer. Das Dach des gegenüberliegenden Friedenauer Gymnasiums am Perelsplatz wurde dabei ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Eine Gedenktafel am Haus erinnert an die beiden US-Piloten, die damals ums Leben kamen. |
HauffstraßeBenannt bis 1926 • Heute Wilhelm-Hauff-Straße • Karte | |
![]() | HauptstraßeLänge 825 m in Friedenau, 2000 m in Schöneberg • KarteBenannt nach der Schöneberger Hauptstraße, deren Verlängerung sie bildet. Die Gebiete östlich der Lauterstraße gehörten Anfang des 20. Jahrhunderts noch zu Schöneberg. Die Straße war Teil der Reichsstraße Nr. 1 und später der Bundesstraße 1, und hieß seinerzeit Potsdamer Straße bzw. Friedenauer Straße. Am Breslauer Platz liegt das im Jugendstil in den Jahren 1913 bis 1916 erbaute Rathaus Friedenau. In der Hauptstraße 78/79 befindet sich das 1929 als Stahlskelettbau eröffnete Gebäude des Roxy-Palastes. Es wurde als Büro- und Geschäftshaus (linker Teil des Gebäudes) mit angeschlossenem Lichtspieltheater (rechter Teil mit 1106 Sitzplätzen) erbaut. Das Haus gilt als Hauptwerk der Neuen Sachlichkeit des Architekten Martin Punitzer. Die horizontal verlaufenden Fenster des Gebäudes symbolisieren Filmstreifen. Hier ereignete sich in der Nacht vom 4. auf den 5. April 1986 ein Attentat auf die seinerzeit dort befindliche Diskothek ›La Belle‹, das weltweit Aufsehen erregte. |
![]() | HedwigstraßeLänge 130 m in Friedenau, 170 m in Schöneberg • KarteBenannt 1884 nach Hedwig Neumann, Tochter des Schöneberger Pfarrers Ferdinand Ludwig Frege, nach dem die Fregestraße benannt ist. Die islamische Glaubensgemeinschaft besitzt eine Moschee in der Hedwigstraße 15. |
HertelstraßeLänge 250 m • KarteBenannt 1900 nach Albert August Robert Hertel (1824–1886), Geheimer Rechnungsrat und Berliner Kommunalpolitiker, als ehemaliger Teil der Blankenbergstraße. | |
Holsteinische StraßeLänge 270 m in Friedenau, 500 m in Steglitz • KarteBenannt 1896 nach der norddeutsche Region Holstein. | |
HomuthstraßeLänge 145 m • KarteBenannt 1906 nach Johannes Homuth (1839–1922), Kommunalpolitiker. Der Namensgeber hat ein Ehrengrab auf dem Friedhof in der Stubenrauchstraße. |