![]() | KaiseralleeBenannt 1888 (bis 1950) nach Wilhelm I. (1797–1888), deutscher Kaiser, König von Preußen, wenige Tage nach seinem Tod • Heute Bundesallee. |
![]() | KaisereichePlatzdurchmesser 70 m • KarteDie als Naturdenkmal geschützte Kaisereiche wurde zu Ehren des deutschen Kaisers Wilhelm I. anlässlich der Goldenen Hochzeit mit seiner Frau Augusta sowie seines 82. Geburtstags am 22.3.1879 von Gustav Schenk gepflanzt. Schenk war seinerzeit Verleger der damaligen Königlich Geheimen Oberhofbuchdruckerei und einer der ersten Siedler Friedenaus. Der Baum stammte aus der Baumschule ›Drei Eichen‹ des Prinzen Friedrich Carl. Die junge Pflanze musste am 10.11.1883 ersetzt werden, weil die ursprünglich gepflanzte Eiche aus Protest gegen die seinerzeitigen Sozialistengesetze des Reichskanzlers Bismarck stark beschädigt wurde. Der Platz, an dem die Eiche steht, wird im Volksmund seit 1879 ebenfalls Kaisereiche genannt. Vorher wurde er als Rondell bezeichnet. In den offiziellen Straßenverzeichnissen des Bezirksamts gibt es keine Kaisereiche. Allerdings wird die BVG-Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe der Verkehrsinsel so genannt. Auch ein seinerzeit geplanter U-Bahnhof der dort in den 1960er-Jahren projektierten U-Bahnlinie 10 sollte diese Bezeichnung erhalten. |
![]() | KaiserstraßeBenannt 1874 bis 1888 nach Wilhelm I. (1797–1888), deutscher Kaiser, König von Preußen • Heute Bundesallee. |
Kasseler StraßeBenannt 1890 bis 1902 nach der hessischen Stadt Kassel. Die Kasseler Straße wurde 1890 von der Schmargendorfer Straße abgetrennt und heißt heute Wiesbadener Straße. | |
![]() | KirchstraßeBenannt 1890 bis 1962 nach der Kirche ›Zum Guten Hirten‹ auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz • Heute Schmiljanstraße • Karte |
Kreisauer StraßeLänge 75 m • KarteMit 75 m die kürzeste Straße Friedenaus. Benannt 1910 nach der niederschlesischen Stadt Kreisau (heute Krzyzowa). | |
Kreuznacher StraßeLänge 95 m • KarteBenannt 1903 nach Bad Kreuznach, einer Stadt an der Nahe. | |
![]() | KundrystraßeLänge 100 m • KarteIm Wagnerviertel, benannt 1906 nach Kundry, einer Gestalt aus Richard Wagners Oper Parsifal. |