![]() | Varziner PlatzGröße 60 x 40 m • KarteBenannt 1983 nach der hier verlaufenden Varziner Straße. Der Platz entstand durch die Verkehrsberuhigung, bei der die hier verlaufenden Straßen ihren Charakter als Durchgangsstraßen verloren. |
Varziner StraßeLänge 810 m • KarteBenannt 1900 nach Varzin in Ostpommern, ein Ort, in dem Reichskanzler Otto von Bismarck ein Rittergut besaß. Die Straße bildet die Ortsteilgrenze zu Wilmersdorf entlang der Ringbahntrasse. | |
Wagner PlatzBenannt 1906 bis 1935 nach Richard Wagner (1813–1883), deutscher Komponist • Heute Cosimaplatz • Karte | |
![]() | Walther-Schreiber-PlatzGröße 100 x 50 m • KarteBenannt 1958 nach Walther Schreiber (1884–1958), Politiker. Der Platz bildet die Ortsteilgrenze zu Steglitz. Noch heute wird der Platz – wie auch vor der amtlichen Namensgebung – von den Anwohnern als Rheineck bezeichnet. Das ursprüngliche Areal wurde anlässlich des Baus der U-Bahnlinie U 9 im Jahr 1971 in seine jetzige Platzform gebracht. In dieser Zeit entstand das ›Forum Steglitz‹, eines der ersten Einkaufszentren in Deutschland nach dem ›Shop-in-Shop‹-System, auf dem Gelände des seit 1908 hier ansässigen Bornmarktes. An der spitzen Ecke zwischen Bundesallee und Rheinstraße befindet sich das denkmalgeschützte Gebäude des Konfektionshaus ›Ebbinghaus‹. |
WexstraßeLänge 400 m in Friedenau, 480 m in Schöneberg und 220 m in Wilmersdorf • KarteBenannt 1911 nach Eduard Wex (1827–1902), Bauingenieur, Präsident der Eisenbahndirektion Berlin. Bei dem in Friedenau gelegenen Teilstück der Wexstraße handelt es sich um eine – für Fußgänger und Radfahrer gesperrte – kurze Kraftfahrstraße, die als 400 Meter lange autobahnähnliche Fahrbahn in die Anschlussstelle 17 – Innsbrucker Platz (Westteil) der Stadtautobahn A?100 übergeht. | |
![]() | Wiesbadener StraßeLänge 515 m in Friedenau, 1480 m in Wilmersdorf • KarteBenannt um 1902 nach der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Früher Schmargendorfer Straße, Kasseler Straße. Die ursprüngliche Trasse dieser Straße war der alte Landweg nach Schmargendorf. |
![]() | Wilhelm-Hauff-StraßeLänge 125 m in Friedenau, 80 m in Schöneberg • KarteBenannt 1926 nach Wilhelm Hauff (1802–1827), Schriftsteller, davor Haufstraße (mit einem »f«), und Hauffstraße (mit zwei »f«). |
![]() | Wilhelmshöher StraßeLänge 460 m • KarteBenannt 1890 nach Schloss Wilhelmshöhe bei Kassel. Der Schriftsteller und Widerstandskämpfer Adam Kuckhoff wohnte in der Wilhelmshöher Straße 18/19, die Widerstandskämpferin Erika von Brockdorff in der Wilhelmshöher Straße 17. Die Gebäude mit den Hausnummern 17, 18/19 und 20 wurden seinerzeit als ›Einküchenhaus‹ konzipiert. Unter diesem Begriff wird das im Jahr 1900 von der Sozialdemokratin Lily Braun in der sozialistischen Debatte über Wohnungsreform und Frauenemanzipation vorgestellte Konzept einer Gemeinschaftseinrichtung verstanden, mit der sie eine grundlegende Idee zur Reform der Hauswirtschaft schuf. |
WilhelmstraßeBenannt 1937 • Heute Görresstraße • Karte | |
![]() | Wilmersdorfer PlatzBenannt bis 1967 • Heute Renée-Sintenis-Platz • Karte |
Zehlendorfer StraßeBenannt bis 1872 • Heute Bornstraße • Karte |
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