Das Wagnerviertel, begrenzt durch den Bereich der Bundesallee, Varziner Straße, Handjerystraße und Sarrazinstraße, wurde ›aus einem Guß geplant‹ und zwischen 1905 und 1909 realisiert. Auf diesem Terrains befand sich bis 1904 der ›Sportpark Friedenau‹ mit einer 500 Meter langen ovalen Radrennbahn. Ursprünglich war geplant, den Gasometer Schöneberg in diesem Bereich zu errichten, was bei der Bevölkerung der seinerzeit neu entstandenen Landhauskolonie auf großen Widerstand stieß. Die acht Straßen in diesem Viertel wurden nach Frauengestalten aus den Werken von Richard Wagner benannt: Brünnhildestraße, Elsastraße, Evastraße, Isoldestraße, Kundrystraße, Ortrudstraße, Sentastraße und Sieglindestraße. Den Mittelpunkt des Viertels bildet der Cosimaplatz. | ![]() |
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