| Im zweiten Roman des Zyklus um Das Siebte Schwert ist Wallie Smith
alias Shonsu, Schwertkämpfer des siebten Ranges, endlich im Auftrag der Götter
unterwegs, um das Wissen der neu aufgetauchten Magier zu erfahren und ihre Machenschaften
unterbinden, die den Unsterblichen schwer zu schaffen machen. Mittlerweile hat der
Erdenmann, dessen Geist nach seinem Tod in den Körper des Schwertkämpfers geraten ist,
gelernt, mit den Sitten und Gebräuchen dieser fremden Welt zurecht zu kommen. Da er aber
auch immer noch seinen eigenen Kopf und seine eigenen Ansichten besitzt, beweist er im
Umgang mit den Personen und Gefahren, die ihm begegnen. Auf einer langen Schiffsreise
freundet er sich nicht nur mit der Besatzung des Schiffes an und durchbricht
Standesvorurteile, er weiß auch die Talente seiner Mitstreiter da einzubringen, wo sie am
Nützlichsten sind. Aber gerade die Reise durch ein Land, das von Magiern beherrscht
wird, verlangt von den Auserwählten Fingerspitzengefühl und Geschick, denn alle
Schwertkämpfer höheren Ranges, die sich den Magiern nicht unterwerfen sind des Todes -
und das gilt auch für Männer, die ihr Geheimnisse ergründen. Nun endlich begreift
Wallie auch, warum die Götter ihn ausersehen haben, um nach dem Rechten zu sehen: Mit
seinem Wissen als Chemiker erkennt er auf den ersten Blick, dass ein Großteil der
Zauberkunst der Magier mehr oder minder auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, die
ihm wohlvertraut sind ...
Auch dieser Band aus dem Zyklus um Das Siebte Schwert ist leichte
Unterhaltungskost. Die Handlung ist spannend, und Dave Duncan erweckt sympathische
Charaktere zum Leben, lockert die Erzählung durch die ein oder andere humorvolle Szene
auf und will doch nicht mehr als dem Leser - der nun auch nicht mehr erwarten sollte - ein
paar kurzweilige Stunden bieten.
Christel Scheja ALIEN CONTACT
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