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Bei Ausgrabungen in Israel findet Stephen Foxx, Mitglied der New Yorker
Explorers Society, ein 2000 Jahre altes Skelett sowie als Grabbeigabe die
Bedienungsanleitung für eine Sony-Videokamera - wie sich später herausstellt ein Gerät,
das noch gar nicht produziert wird. Prof. Wilford-Smith, Leiter der Archäologengruppe,
verständigt den Sponsor der Ausgrabungen, den millionenschweren Medienmogul John Kaun,
der umgehend mit den Nachforschungen beginnt. Denn es wird bald klar, daß es sich bei dem
Skelett um die Überreste eines Zeitreisenden handeln muß. Und wenn die
Bedienungsanleitung einer digitalen Kamera gefunden wird, kann das Gerät selbst nicht
weit entfernt sein. Während dessen stellt Foxx auf eigene Faust Nachforschungen an und
ist dem Millionär, dem alle Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, immer eine
Nasenlänge voraus. Als schließlich der Vatikan ins Spiel kommt, wird die Situation
brenzlig, denn die Kirche hat kein Interesse daran, ein Video von Jesus an die
Öffentlichkeit zu bringen.Andreas Eschbach bedient sich vieler bekannter Elemente der Spannungsliteratur, erschafft daraus jedoch eine ganz eigene Mixtur. Trotz des Umfangs von 650 Seiten ist kein Absatz in diesem Roman überflüssig, jedes Motiv der Protagonisten ist nachvollziehbar, jede Handlung streng logisch. Besonders beeindrucken die gut recherchierten zahlreichen Fakten, die der Autor so geschickt in die Handlung einbaut, daß sie lehrreich, aber nicht belehrend wirken. Auch leuchtet er jede mögliche Variante des Handlungsverlaufs aus, verrät jedoch nicht zuviel, so daß das Buch bis zum Schluß immer spannend bleibt und viele Überraschungen bereithält. Eschbach hat für dieses Buch zu Recht den Kurd Laßwitz Preis sowie den Deutschen Science Fiction Preis für den besten deutschen SF-Roman des Jahres erhalten. Uneingeschränkte Leseempfehlung! |
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| Ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis in der Kategorie »Bester Roman 1998« | ![]() |