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Das
Reich Gheera wird vom Sternenkaiser aus einer anderen Galaxis angegriffen, und der
Untergang ist nur eine Frage der Zeit. Eftalan Quest, todkranker Kommandant des
Raumschiffs MEGATAO, begibt sich auf die Suche nach dem Planeten des Ursprungs, denn
gleich zu Anfang des Buches postuliert der Autor, daß alles Leben im Universum
miteinander verwandt ist und eine gemeinsame Quelle hat. Aus den Archiven einer alten
Bruderschaft erhalten die Suchenden Hinweise auf eine uralte Rasse, die ihnen vielleicht
im Kampf gegen den Sternenkaiser helfen kann. Sie treffen auf einen Reisenden, der
scheinbar mehr weiß, als er zunächst preisgibt. Und es steht das Leben aller Bewohner
der besiedelten Planeten des Reichs Gheera auf dem Spiel ...Andreas Eschbach hatte sich gewünscht, einmal eine richtig »saftige« Space Opera zu schreiben. Und das ist ihm zweifellos gelungen. Er kehrt mit diesem Roman in das Universum zurück, das den Lesern bereits aus seinem Erstling Die Haarteppichknüpfer bekannt ist, jedoch spielt die Handlung etwa 80.000 Jahre früher. Nun sind Prequels derzeit sehr in Mode, Quest jedoch ist, nicht zuletzt durch den großen zeitlichen Abstand zu Die Haarteppichknüpfer, ein komplett eigenständiges und in sich abgeschlossenes Werk. Wie der Titel bereits andeutet, handelt es sich um eine klassische Queste, und wohl alle Figuren des umfangreichen Romans befinden sich auf ihre ganz persönliche Weise auf der Suche. Gegenüber den klassischen (und teilweise auch modernen) Space Operas verzichtet Eschbach auf das simple Spiel von Gut gegen Böse; jede Figur hat ihre eigenen, nachvollziehbaren Motivationen. Und der Autor spielt mit dem in der Science Fiction so lange vermißten sense of wonder und läßt den Leser über die Größe des Universums und seiner Geschöpfe staunen. Die Ausstattung des Buches ist außergewöhnlich. Es handelt sich um ein großformatiges Taschenbuch mit angenehm zu lesender Schrift und sechs eingebundenen Farbtafeln, mit denen Thomas Thiemeyer, der auch das Umschlagbild schuf, die Handlung des Romans illustriert. Definitiv ein Highlight der SF-Literatur. |
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| Ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis in der
Kategorie »Bester Roman
2001« Ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis in der Kategorie »Beste Graphik 2001« (Thomas Thiemeyer) |
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