ALIEN CONTACT

Frank Festa (Hrsg.)

Lovecrafts dunkle Idole

Originalausgabe • 1999

Science Fiction > Alien Contact
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Zeitgenössische Autoren wie Ramsey Campbell oder in Deutschland Michael Siefener zählen H. P. Lovecraft zu ihren Inspirationsquellen. Doch der große Phantast hatte selbst dunkle Idole, die durch seinen eigenen Ruhm inzwischen überstrahlt werden oder in Vergessenheit geraten sind. Frank Festa, Kenner der Materie, hat sich mit Essays und anderen Schriften Lovecrafts beschäftigt und einige von dessen bevorzugten Geschichten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zusammengetragen. Während manche Erzählungen wie Halprin Fraysers Tod von Ambrose Bierce, Die Marter der Hoffnung von Villiers de L'Isle Adam oder Der Abdruck der Hand von Maurice Level auch heute noch frisch und modern anmuten, sind einige der der restlichen zehn Geschichten reichlich angestaubt und eher von literaturhistorischem Interesse. Der Herausgeber hat jeden Text mit sehr gehaltvollen und informativen Vorbemerkungen versehen, die Auskunft über den jeweiligen Autor und Lovecrafts Meinung zu ihm geben. Lovecraft-Liebhabern sei dieses Buch unbedingt empfohlen, gibt es doch Einblick in die Lesegewohnheiten des verschrobenen Genies und obendrein einen guten Überblick der unheimlichen Phantastik von vor hundert Jahren.

Hardy KettlitzALIEN CONTACT

Frank Festa (Hrsg.):
Lovecrafts dunkle Idole (Windeck: Blitz Verlag, 1999) Bestellen
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