| Die Geschichte des Blade
Runner geht weiter! Jeter, ein Autor, der in Deutschland bisher kaum in Erscheinung
getreten ist, schließt in seinem Roman nahtlos an die Originalstory an. Allerdings
bezieht er sich dabei sehr stark auf den Film. Auch stilistisch, soweit das
medienübergreifend möglich ist. Der Vorteil: Die meisten Leser kennen vielleicht nur den
Film, da er sicher viel populärer ist als die Romanvorlage Blade Runner (Do
Androids Dream of Electric Sheep? 1968) von Philip K. Dick; Nachteil: Es
fehlen natürlich der unvergleichliche Dick-Stil und die philosophischen Elemente, die im
Film nur schwer umzusetzen sind. Zumal Ridley Scott ein eigenständiges Kunstwerk
geschaffen hat, das mit der Romanvorlage eigentlich nur die blanke Handlung gemein hatte.
Aber worum geht es nun? Deckard, der Blade Runner, versteckt sich irgendwo weitab der
Großstädte, seine geliebte Rachael ist zwar bei ihm, jedoch leblos in einem Sarg, der
nur die Grundfunktionen ihres kurzen Replikantenlebens aufrecht erhält. Da wird er von
einer Frau aufgesucht, die Rachael aufs Haar gleicht. Es ist Sarah Tyrell, die »Vorlage«
für Rachael und Alleinerbin des Tyrell-Konzerns, nachdem ihr Onkel bereits im ersten Teil
ums Leben gekommen ist. Sarah eröffnet Deckard, daß er nicht alle Replikanten erwischt
hat und verlangt, daß er auch die restlichen erledigt. Deckard bleibt keine Wahl, und bei
seinen Nachforschungen erfährt er, daß hinter der Replikanten-Affäre Mächte stecken,
denen er eigentlich nicht gewachsen ist. Die Jagd beginnt. - Leider läßt sich Jeter sehr
viel Zeit, bis die Handlung endlich richtig ins Rollen gerät.
Hardy
Kettlitz ALIEN CONTACT
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