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Alien Contact Buch-Tips |
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Der irreführende Titel bezieht sich auf die Internet-Adresse des
Verlages (erreichbar unter Insgesamt 18 bemerkenswerte Autoren, bis auf einen Klassiker noch alle jung und hierzulande weitgehend unbekannt, haben exquisite Proben ihres Könnens abgeliefert. Im ersten Band geht es bei den meisten Storys entweder um Probleme beim Kontakt mit Außerirdischen, der trotz gegenseitigen Wohlwollens schwierig und richtiggehend gefährlich sein kann, oder um Computerprobleme, die auch nicht ohne sind. Die restlichen Storys sind ebenso origineller wie unterhaltsamer Avantgarde-Stoff, der verschiedenen anderen Themenbereichen gewidmet ist. Der zweite Band enthält nicht nur Fantasy, sondern fast zur Hälfte auch Horrorgeschichten, die jedoch atmosphärisch gelungen sind und selbst bei ausgemachten Horrormuffeln gut ankommen dürften. Klassische Sword-and-Sorcery kommt eigentlich nur in zwei Geschichten zum Zuge (in denen mit den Drachen) und wird darin ziemlich stark verfremdet. Zweimal geht es um Indianermystik, und in drei Fällen wird die christliche Überlieferung arg dekonstruiert. Mit den beiden Bänden liegt ein hochprozentiges Destillat der wohl besten Science-Fiction- und Fantasygeschichten englischsprachiger Newcomer vor. Auf die Namen wird man in Zukunft achten müssen. Alle Geschichten haben einen Tiefgang, der für das Genre eher untypisch ist, und nicht selten wird sehr einfallsreich mit den klassischen Elementen gespielt. Ein besonderer Dank gilt dem Übersetzer und Herausgeber Michael Plogmann, dem es gelungen ist, die flüssig zu lesenden, kurzweiligen und originellen Geschichten stilsicher ins Deutsche zu überragen. Das Ganze ist trotz des Preises eine lohnende Anschaffung, denn die hohe Qualität des garantiert trashfreien Inhalts gleicht den Preis mehr als aus. Der Storisende Verlag ist offenbar ein echter Geheimtip für Freunde qualitativ hochstehender phantastischer Literatur. Uneingeschränkte Leseempfehlung. Peter Samol ALIEN CONTACT 37 |
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