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Alien Contact Buch-Tips |
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| Jack und sein Hund Snuff treffen ihre mysteriösen Vorbereitungen für ein
Ritual, das in der letzten Oktobernacht stattfinden soll. Sie sind nicht die Einzigen:
Außerdem gehen eine Hexe, ein unheimlicher Adliger vom Balkan, ein verschrobener
Wissenschaftler, ein morbider Pfarrer, ein schrulliger Detektiv und weitere seltsame
Gestalten mit ihren Helfern denselben undurchsichtigen Geschäften nach. Jeder bespitzelt
die anderen und rätselt, wer ein Schließer und wer ein Öffner ist. Ein Tor soll
geschaffen werden, und die Beteiligten entscheiden darüber, ob das Grauen aus einer
anderen Welt auf die Erde gelangt oder nicht. Die ohnehin schon angespannte Situation wird
noch komplizierter, als der erste Mord geschieht ... Roger Zelazny ehrt mit diesem Roman große Schriftsteller wie Shelley, Stoker, Lovecraft und Doyle. Auch wenn die Namen der Protagonisten gar nicht oder unvollständig wiedergegeben werden, erkennt der Leser, um wen es sich handelt: Graf Dracula, Dr. Frankenstein, Sherlock Holmes, Jack the Ripper - um nur einige zu nennen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Jacks Intimus Snuff. Humorig schildert dieser allerlei kuriose Ereignisse, wie sie nur ein Hund sehen kann, die schließlich in der Vollmondnacht des 31. Oktober ihren Höhepunkt erreichen. Auch die anderen Figuren haben jeweils einen zu ihnen passenden tierischen Begleiter. Diese kleinen, aber intelligenten Helfer sind die wahren Akteure und weisen ihren Menschen die Nebenrollen zu. Fantasy mit Helden aus dem Tierreich ist nicht jedermanns Geschmack. Entweder erscheinen sie als zu menschlich, oder man kommt mit ihren ungewohnten Eigenarten nicht zurecht. Zelazny hat genau die goldene Mitte getroffen, seine Hauptfiguren zeigen menschliche Züge, bleiben jedoch ihren tierischen Verhaltensweisen treu. Schnell wird man mit den unkonventionellen Protagonisten vertraut und lässt sich von der spritzigen Handlung mitreißen. Der Clan der Magier ist ein Titel, der zum eigentlichen Inhalt des Buchs ebenso wenig passt wie das Cover der bekannten amerikanischen Künstlerin Rowena Morill. Ein orientalisch anmutender Magier taucht darin nicht auf, und auch die anderen Gestalten gehören keinem Clan an. Abgesehen von diesem Lapsus, der den deutschen Verlagen häufig unterläuft, gibt es nichts zu kritisieren, ist der Roman eine empfehlenswerte Lektüre für vergnügliche Lesestunden. Selten findet man im recht ausgeschöpften Genre der Fantasy so viel frisches Ideengut und Witz. Irene Salzmann ALIEN CONTACT |
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