| Zu den Klassikern der Fantasy
gehört zweifellos der Zyklus um Taran. Lloyd Alexander entführt den Leser in ein
phantastisches Reich, das sich sehr stark an walisische Überlieferungen anlehnt. Obwohl
die Romane inhaltlich miteinander verbunden sind, lässt sich jeder Band unabhängig von
den anderen lesen. Im vierten Band der Serie ist Taran in eigener Mission unterwegs. Auf
der Schwelle zum Erwachsenwerden fragt er sich, wer er eigentlich ist. Er möchte seine
Eltern finden und damit das Geheimnis seiner Herkunft ergründen. Davon macht er sein
späteres Leben abhängig. Zum ersten Mal wird ihm bewusst, dass ihn von Eilonwy riesige
Standesunterschiede trennen könnten. Dalben lässt Taran, von Gurgi begleitet, ziehen.
Der junge Mann sucht zunächst Rat bei den drei Hexen, denen er einst den Zauberkessel
abgeschwatzt hat. Diese legen ihm nahe, Prydan hinter sich zu lassen und sein Glück in
den Cantrefs zu versuchen. Dort befindet sich auch der Spiegel von Llunet, durch den er
alles erfahren kann, was er wissen möchte ...
Wieder einmal beweist Lloyd Alexander, dass es gar nicht so vieler Worte bedarf, um die
Reifeprüfung seines Helden zu beschreiben. Mit großer Klarheit wird in eine spannende
Abenteuerhandlung verpackt, wird Tarans Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen geschildert -
und macht neugierig auf die nachfolgenden Bände.
Christel Scheja ALIEN CONTACT
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