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Alien Contact Buch-Tips |
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| Zu den Klassikern der Fantasy,
die zwar als Jugendliteratur konzipiert waren, aber auch ein erwachsenes Publikum
ansprechen, gehört der Taran-Zyklus von Lloyd Alexander. Er entführt den Leser
in die keltisch-walisische Sagenwelt, ohne die ursprünglichen Mythen einfach nur zu
kopieren. Mit Der Fürst des Todes liegt nun der fünfte Band vor. Anders als die vorigen Romane schließt er direkt an seinen Vorgänger an. Taran kehrt von einer Reise zurück - von seiner Suche nach sich selbst - und wird nun in ein weiteres Abenteuer gestürzt. Fürst Gwydion, Herrmeister der Söhne von Don, ruft die Bewohner von Caer Dalben um Hilfe an. Der Hochkönig braucht die Unterstützung seiner Untertanen, denn Arawn, der Fürst des Todes, ist wieder aktiv geworden. Seine Kesselkrieger marschieren unaufhaltsam auf Prydain zu. - Taran zögert nicht, er will Verantwortung übernehmen. Die Suche nach sich selbst hat ihn erwachsen werden lassen, und so folgt er zusammen mit seinen Freunden - selbst Prinzessin Eilonwy ist dabei - Gwydion an den Hof des Hochkönigs. Dort müssen sie erfahren, wie weit Arawns Macht schon reicht, denn nicht nur kleine Fürsten, sondern auch einer der anderen Mächtigen des Landes übt Verrat. Die größte Bastion des Lichts fällt und alles scheint verloren - wenn es ihnen nicht gelingt, Arawn in seiner eigenen Domäne zu stellen und zu vernichten. Unterwegs lernt Taran, was schmerzliche Verluste, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind, aber er erntet auch das, was er gesät. Denn nun werden frühere Feinde zu unerwarteten Helfern und früherer Verzicht zahlt sich aus. Doch seine größte Probe steht Taran nach überstandener Gefahr bevor: Die Entscheidung, ein sicheres und friedvolles Leben mit den Freunden und im Glück zu führen oder aber seinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Ungewohnt episch erzählt Lloyd Alexander Tarans Geschichte, ohne jedoch die menschliche Seite und die Entwicklung der Figuren zu vergessen. Taran und Eilonwy, die wir als Kinder kennen lernten sind erwachsen und wollen Verantwortungs übernehmen, während andere froh sind, diese abgeben zu können. Andeutungen und Fragen werden geklärt, und es fällt schwer, Abschied von den liebgewonnen Figuren zu nehmen. - Mit diesem Roman schließt sich der Handlungsbogen, der in Das Buch der Drei begonnen wurde. In der letzten Auseinandersetzung mit dem Fürst des Todes erfüllt sich das Schicksal der Söhne von Don, und auch Tarans Bestimmung zeichnet sich ab. Der Zyklus findet einen würdigen und versöhnlichen Abschluss, der seinesgleichen sucht. Christel Scheja ALIEN CONTACT |
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