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Alien Contact Buch-Tips |
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| Die Menschen Tiguafayas leben schon seit Generationen mit ihrer Furcht vor
Vulkanausbrüchen und Angriffen der riesigen Feuerwürmer. Schließlich versucht eine
Gruppe mutiger Jugendlicher, ihre magischen Kräfte zu nutzen, um ihre Heimat vor einem
neuerlichen Übergriff der gefährlichen Tiere zu bewahren. Dabei bedienen sie sich
ungewöhnlicher Mittel, was insbesondere jenen unheimlich ist, die über keine Magie
verfügen. Als kurz darauf ein Vulkan ausbricht, wird den jungen Leuten die Schuld
zugeschrieben, die Drachen des Landes verärgert zu haben. Immer lauter werden die
Stimmen, die ein Opfer fordern. Ico, eine der Anführerinnen, soll verbrannt werden. Die Eisrebellen liest sich wie das Erstlingswerk einer jungen Fantasy-Autorin. Die Protagonisten - vermutlich im gleichen Alter wie die Verfasserin - rebellieren gegen den vergreisten Senat, der unfähig ist, von alten, unsinnigen Gesetzen abzuweichen und etwas Neues zu probieren, selbst wenn es die Rettung des Volkes bedeuten würde. Natürlich behalten die jungen Menschen Recht und werden zu gejagten Außenseitern. Trotzdem versuchen sie weiter, ihren Angehörigen und selbst den Gegnern zu helfen. Die Handlung ist sehr einfach und durchsichtig. Unnötig in die Länge gezogen wird sie durch eine Vielzahl von Protagonisten, denen die Autorin ausreichend Platz einzuräumen versucht. Lebendiger werden die Figuren dadurch nicht. Schablonenhaft spielen sie ihre Rollen, es gibt keinerlei Überraschungen, und selbst die Idee um die Verbindung mit einem Tiergefährten gab es bereits in anderen Büchern, beispielsweise bei den Drachenreitern von Pern. Für den erfahrenen Fantasy-Leser bietet dieser Roman nichts Neues, aber auch jungen Einsteigern in das Genre möchte man die Serie nicht empfehlen, da die Lektüre bereits nach wenigen Seiten zum Gähnen Anlass gibt. Irene Salzmann ALIEN CONTACT |
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