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Dies ist bereits der zehnte Band des Stahlratte-Zyklus, und irgendwie ist
die Luft raus. Jim di Griz erfährt, daß seine geliebte Frau Angelina verschwunden ist,
und macht sich auf die Suche. Eine religiöse Sekte, die auf das Geld ihrer Gläubigen aus
ist, wird von einem machtbesessenen Professor namens Slakay geführt. Er hat eine
unglaubliche Erfindung gemacht, die Dimensionstore in andere Welten ermöglicht. Und so
führt er seinen Anhängern das angebliche Leben nach dem Tod vor: Jeder, der einen
entsprechend großen Scheck löhnt, darf einen Blick auf den Himmel werfen. Als di Griz
seine geliebte Angelina finden will, gerät er zunächst auf einen Planeten, den er auf
Grund seiner Eigenschaften Hölle tauft. Eine Reihe von Abenteuern schließt sich an, bei
denen er die Unterstützung seiner Söhne James und Bolivar sowie der wunderschönen
Agentin Sybil erhält. Harrison greift jedoch zu oft in die Trickkiste und zaubert eine
unglaubliche Erfindung nach der anderen hervor. Und so wird die Geschichte zur Farce, aus
der knallharten Stahlratte, dem anarchistischen Helden der sechziger Jahre, ist ein
alternder James Bond-Verschnitt
geworden, der in der rechten Hand einen Drink hält und mit links alle Probleme löst.
Trotz einiger absurder Ideen wird der Roman schnell langweilig. [hk ALIEN CONTACT
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- Harry Harrison
- The Stainless Steel Rat Goes To Hell (1996)
- Die Stahratte fährt zur Hölle, Übersetzt von Ronald M. Hahn (München:
Heyne) [06/5331]

- Siehe auch:
Harry Harrison - Bibliographie
Buchtips
ALIEN CONTACT
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