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Alien Contact Buch-Tips |
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| Das
Mädchen Yori trifft in der Wüste eine verwundete Echse und hilft ihr. Ein Jäger ist
darüber erbost und überfällt an der Spitze einer Bande von Mordbuben Yoris
Nomadenstamm, um sie in die Sklaverei zu verschleppen. Yori, die inzwischen auf wunderbare
Weise die Sprache der Drachen beherrscht, kann die Strolche jedoch in die Flucht schlagen
und ihre Familienmitglieder befreien. An dieser Stelle bricht die Handlung des Buches unvermittelt ab und wird nach einem mehrjährigen Zeitsprung fortgesetzt. Man erfährt weder Näheres über Yoris Freundin, die Echse noch über die Sklavenjäger und schon gar nichts über das weitere Schicksal von Yoris Stamm. Die nunmehrige Drachenreiterin Yori rettet in den Bergen ein kleines Mädchen, das von monströsen Steingesichtern verfolgt wird. Zum Dank wird sie von den Eltern des Mädchens in eine versteckte Siedlung aufgenommen. Dort wird ihr jedoch bedeutet, daß man sie nicht mehr fortlassen könne, um das Geheimnis der Siedlung und der benachbarten Edelsteinmine nicht zu gefährden. Yoris Fluchtversuch fällt mit einem Angriff der steingesichtigen Chonta zusammen, worauf sie als Friedensstifterin gefragt ist ... Selbst bei eingefleischten Hohlbein-Fans dürfte diese ausgesprochen einfältige Handlung keine Begeisterungsstürme hervorrufen. Außerdem wird mehr als deutlich, daß dem Autor offensichtlich die Ideen ausgegangen sind und er lediglich Versatzstücke seiner vorherigen Bücher neu aufarbeitet. Hauptmangel des Werkes ist jedoch die völlige Konzeptionslosigkeit. Der Bruch in der Mitte sowie das unmotivierte Verschwinden mehrerer Fabelstränge lassen vermuten, daß ursprünglich ein Mehrteiler geplant war, dessen Fragmente mehr schlecht als recht zu dem vorliegenden Band zusammengepreßt worden sind. Meine Empfehlung: Liegenlassen. Gerd Bedszent ALIEN CONTACT 38 |
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