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| Der polynesische Häuptling Kieto macht sich zusammen mit anderen
Häuptlingen und Kriegern auf den Weg, das geheimnisvolle Land-der-Nebel Alba, also
Schottland, zu erobern. Einst wurden von dort die Kelten Seumas und Dorcha entführt und
berichteten Seltsames von wilden und kriegerischen Menschen mit heller Haut und hellen
Haaren. Mit dabei ist auch Craig, Seumas Sohn, der von seinem sterbenden Vater das
Vermächtnis erhalten hat, die Kelten und Polynesier friedlich zu vereinen. Eine
schwierige Aufgabe angesichts zweier so kämpferischer und stolzer Völker. Nach langer,
abenteuerlicher Seefahrt am Ziel angekommen, entbrennt ein zäher Stellungskrieg, dessen
Fronten unverrückbar zu sein scheinen. Da taucht ein neuer Feind auf, der beide Seiten
bedroht. Eine Chance für Craig? Eigentlich ist Das Land der Nebel ein historischer Roman. Phantastisch wird die ganze Sache nur dadurch, das Kilworth jegliche Geographie durcheinanderwirbelt und es somit erst möglich macht, daß die Polynesier Schottland auf dem Seeweg erreichen können. Mit seinem lockeren Schreibstil und genauen Recherchen, was Mythen, Bräuche und Kulturen angeht, schafft es Kilworth, dem Leser die Unterschiede zwischen zwei so gegensätzlichen Völkern nahezubringen. Dabei hält er sich im Unterschied zu den beiden vorangegangenen Bänden deutlich zurück, was die Menge an eingestreuten Mythen und Göttern betrifft. Dies erleichtert das Lesen ungemein, da man bei den vielen ähnlichen polynesischen Namen leicht den Überblick - und den roten Faden - verlieren könnte. Das Land der Nebel ist ein flüssig geschriebener Abenteuerroman, der vielleicht die eine oder andere Bildungslücke schließen kann. Berit Neumann ALIEN CONTACT |
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