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| Natürlich meint Stephen King
mit dem Titel dieses Buches sein Leben und sein Schreiben. Der erste
Teil des Buches ist keine Autobiographie, wie man vielleicht vermuten mag, sondern ein
kurzgefaßter Lebenslauf, der sich aus einzelnen Episoden zusammensetzt, die seine
Entwicklung zum Schriftsteller illustrieren sowie Ängste, Nöte und Probleme des
Schriftstellerdaseins schildern. Mit großer Offenheit berichtet er auch von den schweren
Krisen seines Lebens und offenbart dabei Details, die wohl die wenigsten Leser vermutet
hätten. Im zweiten und umfangreicheren Teil des Buches geht King auf das Schreiben ein.
Er wollte kein Lehrbuch schreiben, hat es aber dennoch getan. Sicherlich gibt es viele
andere Meinungen zum Aufbau von guten Romanen oder zur Stilistik oder zur
Charakterisierung von Protagonisten, aber Kings Argumentation ist schlüssig und kann
angehenden Autoren viele wertvolle Tips geben. Dabei bleibt er jedoch stets unterhaltsam
und illustriert seine Meinung durch zahlreiche anschauliche Beispiele. Nach der Lektüre
des zweiten Teils kann man getrost zurückblättern und Kings Hinweise zum Schreiben im
ersten, autobiographischen Teil des Buches überprüfen. Durch eine Analyse der kurzen
Abschnitte des Lebenslaufs merkt man, welch brillanter Erzähler King sein kann. Das Buch entstand über mehrere Jahre mit einer längeren Unterbrechung. Im Sommer 1999 erlitt King einen schweren Autounfall, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Im dritten Teil des Buches erfährt man die Einzelheiten dieses Ereignisses aus seiner eigenen, ganz persönlichen Perspektive. Insgesamt ein sehr unterhaltsames und vor allem lehrreiches Buch, das ich allen angehenden Autoren dringend ans Herz legen möchte. |
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