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| ALIEN CONTACT 43 |
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Alien Contact Buch-Tips |
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| Ein Autofahrer wird urplötzlich aggressiv und versucht, eine junge Frau
völlig grundlos zu überfahren. Der Polizist Jake vermutet, daß womöglich ein
verrückter Mörder frei herumläuft, und warnt die Anwohner. Kurz darauf geschieht ein
bestialischer Mord: Ein Mann tötet seine Frau und beginnt sie zu essen. Jake kommt dem
Geheimnis bald auf die Spur. Ein fremdartiges Wesen, ein Parasit, schlüpft in die Körper
sonst friedlicher Mitmenschen und läßt sie zu kannibalischen Bestien werden. Dummerweise
weiß Jake nicht, wo oder in wem sich das Monstrum befindet. Und in der Stadt sind viele
junge Studenten, die kaum davon abzuhalten sind, sich abenteuerlustig auch an
gefährlichen Orten herumzutreiben. Schließlich ist sogar Jakes eigene Familie bedroht
... Joe R. Lansdale meinte zu diesem Roman: »Parasit ist eines der gemeinsten, ekligsten und verrücktesten Bücher, die ich je gelesen habe -- also genau nach meinem Geschmack.« Die Adjektive mögen durchaus zutreffen, leider ist das Buch nicht unbedingt originell. Laymon schwelgt in der Beschreibung widerlicher Morde und spannender Verfolgungsszenen, hält es jedoch nicht für nötig, die Herkunft des Parasiten mehr als schlaglichthaft zu beleuchten. Viel wichtiger ist ihm offenbar, daß die fast durchweg weiblichen Teenager-Opfer fast immer nackt sind, wenn sie geschlachtet werden -- die Verbindung von Sex und Horror hat schließlich schon immer funktioniert. Auch das Parasiten-Thema ist nicht unbedingt originell und wurde zumindest in der Science Fiction schon mehrfach interessanter behandelt, ob nun bei Robert Heinlein (The Puppet Masters, 1950), Jack Finney (Invasion of the Body Snatchers, 1954), Jack Vance (Nopalgarth, 1966) oder gar bei Murray Leinster (The Brain Stealer, 1947). Und selbst in Stephen Kings 2001 erschienenem Roman Dreamcatcher gab es außerirdische Parasiten, volkstümlich als »Kackwiesel« bezeichnet, die bei weitem widerlicher und hintergrundreicher geschildert waren. Dennoch muß man Laymon zugute halten, daß er seine Geschichte spannend zu erzählen weiß und eine erfrischende Respektlosigkeit an den Tag legt, die auch einigen anderen Horror-Autoren gut zu Gesicht stünde. |
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