| Nachdem im fünften Band die Vampire scheinbar endgültig besiegt wurden,
überspringt der Autor einige Jahre und erzählt nun von einer geheimen russischen
Forschungseinrichtung, einer Sonderabteilung des KGB, die im Ural im Gebiet Perchorsk
versteckt und so gut verborgen ist, daß sie nicht einmal von Spionagesatelliten entdeckt
werden kann. Durch eine unterirdische Katastrophe hat sich ein Tor in eine andere Welt
geöffnet. Fremdartige, entsetzliche Geschöpfe, die keinesfalls irdischen Ursprungs sein
können, wüten in der Forschungsstation. Die westlichen Geheimdienste haben Wind von
der Sache bekommen, und Jazz Simmons, Agent des britischen Geheimdienstes, soll
herausfinden, was in Perchorsk los ist. Doch er wird geschnappt und schließlich
gezwungen, die fremde Welt durch das »Dämonentor« zu betreten. Simmons zwingt einen
verhaßten Widersacher, Karl Vyotsky, ihn dorthin zu begleiten. Er weiß jedoch nicht,
daß ein dritter Mensch, die ostdeutsche Telepathin Zek, das Tor bereits vor ihnen
passiert hat.
Der Autor geht in diesem Roman eine Stufe weiter und beginnt, die Herkunft der Wamphyri
zu erforschen. Leider läßt er sich dabei sehr viel Zeit. Die Handlung schleppt sich
dahin, der Autor schweift häufig ab. Dennoch hat man als Leser die Hoffnung, daß in den
nächsten Bänden schreckliche Geheimnisse enthüllt werden, die für eine gewisse
Lese-Durststrecke entschädigen.
Hardy
Kettlitz ALIEN CONTACT
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