| Der britische Geheimagent Jazz Simmons wurde von russischen KGB-Mitarbeitern
gezwungen, das Tor in die Ursprungswelt der Wamphyri zu passieren. Als ob die fremde Welt
nicht bereits gefährlich genug wäre, hat Simmons auch noch Probleme mit seinem
Widersacher, dem russischen Agenten Karl Vyotsky, der ihm das Leben so schwer wie möglich
machen will. Doch bald trifft Simmons auf die ostdeutsche Telepathin Zek, die früher für
den russischen Geheimdienst gearbeitet hat. Aufgrund ihrer Notlage sehen sich die beiden
gezwungen, sich zusammenzuschließen. Nur kurze Zeit später haben sie ihr erstes
Zusammentreffen mit den Bewohnern der Vampir-Welt: einem Zigeunerstamm, der sich irgendwie
mit den übermächtigen Wamphyri arrangieren will. Schließlich werden sie auch noch von
Vampiren angegriffen, und nur durch die Hilfe eines neuen Freundes gelingt es ihnen, die
Oberhand zu behalten und die Vampire zu vertreiben. Am Ende erzählt Zek ihre Geschichte
und all ihre Erfahrungen, die sie bereits mit Vampiren gemacht hat.
Der Roman endet mitten in der Handlung, was auch nicht weiter verwundert, denn der
Festa-Verlag hat den Originalroman in mehrere Bände aufgeteilt allerdings auf sehr
geschickte Weise, denn der Anfang dieses Bandes entspricht im Grunde einer ganz neuen
Geschichte. Leider hat Brian Lumley allzu viele Möglichkeiten verschenkt. Als er seinen
Protagonisten Jazz Simmons in eine vollkommen neue Welt stürzt, ist vieles möglich, doch
leider stellt sich heraus, daß diese neue Welt nichts anderes ist als eine Fantasy-Variante Transsylvaniens. Auch seine
Protagonisten sind nicht sonderlich interessant gestaltet, doch mit einer tieferen
Charakterisierung hat sich Lumley noch nie aufgehalten. Seine Stärken sind nun einmal
skurrile Ideen um parapsychologische Phämomene und Schilderungen deftiger
Vampirjagd-Szenen. Und auf diesem Gebiet ist und bleibt Lumley einer der Besten.
Hardy
Kettlitz ALIEN CONTACT
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