| Asahel Frost, der Sproß einer mächtigen Familie mit wirtschaftlichem
Einfluß in der ganzen Galaxis, wird durch ein schmutziges Komplott diskreditiert und
verliert seinen Bürgerstatus. Auf einem fernen Wasserplaneten beginnt er ein neues Leben
als Statusloser und schafft mit Hilfe seiner Schwester Eve - die als einzige an seine
Unschuld glaubt - einen Neuanfang als Selbständiger. Doch die Vergangenheit läßt ihn
nicht los. Nach einem seltsamen Unfall, bei dem sein Haus von einem riesigen
Meeresungeheuer verschlungen, Asahel durch einen Zufall aber verschont wird, entdeckt er
in den Resten seines geborgenen Hausrats eine Sendeeinrichtung. Mit ihr wurde das Untier
an Land gelockt. Ein Mordanschlag! Asahel macht sich auf die Suche nach den Schuldigen und
wird in eine mysteriöse Intrigengeschichte hineingezogen, in die auch gefährliche, mit
den Menschen verfeindete Aliens verstrickt ist.
Julian May erzählt mit relativ einfacher Sprache eine temporeiche Abenteuergeschichte.
Die recht oberflächlich gestalteten Charaktere agieren wie die Figuren in einem
Jugendbuch und sorgen - trotz der stattfindenden Action - für Langeweile. Zudem neigt die
Autorin zur Verwendung von Vulgarismen, die in der Geschichte deplaziert, bisweilen sogar
peinlich wirken.
Der Sporn des Perseus ist routiniert produzierte Fastfood-Literatur ohne
größeren Nährwert, aber auch nicht ungenießbar.
Gerd
Frey ALIEN CONTACT
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