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| ALIEN CONTACT 57 |
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Alien Contact Buch-Tips |
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| 13 Jahre nachdem Wilko Müller jr. als einer der letzten Science-Fiction-Autoren der DDR seinen
Debütroman Zauberer des Alls beim Oberlausitzer Verlag veröffentlichte,
erscheint nun endlich die schon lange fertiggestellte Fortsetzung, sogar im gleichen
Format wie damals. Auf dem Planeten Asfaras leben verschiedene intelligente Spezies, wenn auch nicht unbedingt im friedlichen Miteinander. Die Vanroukh, auch die Grausamen Zauberer genannt (daher der Titel des 1. Teils), dominieren seit scheinbar ewigen Zeiten den Planeten und dulden nicht, dass in ihrem Machtbereich irgendjemand anders als nach ihren Vorstellungen lebt. Doch als sie auch fremde Planeten zu annektieren beginnen, haben sie einen Fehler gemacht. Die unterdrückten Rassen auf Asfaras und sogar Teile der eigenen Bevölkerung begehren auf und versuchen, das Joch der alten Herrscher abzuschütteln. Aus dem Weltraum kommt unerwartete Hilfe für die Rebellen: Robinson, der Mann vom Planeten Onsitrok, und seine Freunde mit ihren ungewöhnlichen Fähigkeiten tauchen auf, denn sie haben sich geschworen, die räuberischen Vanroukh bis auf ihre Heimatwelt zu verfolgen. Die »Operation Asfaras« beginnt ... In dem Roman stoßen bekannte Science-Fiction-Versatzstücke wie Raumschiffe und Roboter auf Elemente, die eher in die Fantasy gehören: Zauberer, Elfen und Feen. Doch keine dieser Figuren ist ganz das, was man für gewöhnlich darunter versteht. Das Einhorn ist schwarz und ein wilder Kämpfer, ein Vampir ein eher albernes, jedoch prophetisches Flatterwesen und die Feen des Asfaras leben vorzugsweise hinter der Oberfläche von Spiegeln. Der Autor mischt nicht nur, sondern versucht eine neue Sichtweise auf altbekannte Figuren und Situationen zu bieten. Eine Bemerkung am Rande: Das Buch war als Manuskript schon Anfang 1988 fertig. Als es später in Fankreisen veröffentlicht wurde, sagten einige, der Autor habe mit seiner Schilderung der Lage auf dem Asfaras die DDR beschrieben und die Wende vorausgesehen! Dennoch können Science-Fiction-Autoren nicht wirklich die Zukunft vorhersagen. Behaupten sie wenigstens ... Kathy Leonard |
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