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| ALIEN CONTACT 49 |
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Alien Contact Buch-Tips |
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| Das Buch spielt in einer technisierten Welt lange nach einer
Umweltkatastrophe. Tim ist ein Junge, der in einem perfekt vor der verseuchten Außenwelt
abgeschirmten Heim lebt. Eines Tages sind alle Erwachsenen und auch der größte Teil der
Jungen verschwunden. Tim muß Verantwortung für die kleineren Kinder und vor allem für
die Mädchen übernehmen. Die Mädchen scheinen einer anderen Menschenart anzugehören.
Sie kommunizieren durch das »Gefühl«, eine Art Telepathie, an der die Jungen nicht
teilhaben können. Tim muss mit den Mädchen über eine Zeichensprache kommunizieren, doch
auch sie wissen nicht, wohin die Erwachsenen verschwunden sind. Tim pflegt und füttert
die anderen Kinder, doch es wird von Tag zu Tag schwieriger. Er traut sich nicht nach
draußen, weil die Computer Limit anzeigen, den Gift-Grenzwert. Es gibt eine Macht, die »Kontrolle« genannt wird und die alle Lebensfunktionen regelt. In zahlreichen Rückblenden erfährt der Leser, was Tim und den anderen Kindern über ihre Welt und ihre Vorfahren, die immer nur »Barbaren« genannt werden, beigebracht wird. Der Leser erfährt, wie die Menschen früherer Zeit durch Verantwortungslosigkeit ihre Welt verkommen ließen und ihre Nachkommen dazu zwangen, in isolierten Heimen zu leben. Als schließlich die anderen Kinder nach und nach sterben, weiß Tim keinen Rat mehr. Auch die unfehlbare »Kontrolle« kann ihm nicht mehr helfen ... Der schwedische Autor Peter Pohl entwarf mit seinem Roman die deprimierende Dystopie einer finsteren Zukunft. Obwohl er nur wenige Informationen über die Umweltkatastrophe verrät und der Leser nie erfährt, was »draußen« tatsächlich geschieht, erschüttert der Autor durch das Schicksal der auf sich allein gestellten Kinder. Pohl ist kein Erzähler, sondern ein Mahner. Er ermahnt den Leser, über Themen wie Verantwortung, Egoismus und Maßlosigkeit nachzudenken. Er führt Missstände auf, ohne zu belehren. Im Nachwort erläutert der Autor übrigens, dass er das Manuskript dieses Buches im Internet gefunden habe und überzeugt sei, dass es aus einer Parallelwelt stammt. Vielleicht will er damit der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass es noch nicht zu spät ist, unsere Nachfahren vor Tims Los zu bewahren. |
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