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Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt
| Bei diesem Buch hat Pratchett
zwei seiner neueren Lieblingsthemen zusammengefaßt: Das Showbusineß und den Krimi. Ort
der Handlung ist die Oper von Ankh Morpork, an der sich ein mysteriöser Geist mit einer
weißen Maske herumtreibt (na, wem fällt was auf?). Dummerweise geschehen seit einiger
Zeit nicht nur die üblichen Mysterien des Phantoms wie seltsame Rosensträuße in der
Garderobe der Sängerin oder Kärtchen mit wohlmeinenden Tips im Büro des Managers, nein,
es ereignen sich innerhalb kürzester Zeit mehrere Morde, oder sagen wir mal, tragische
Unfälle. Glücklicherweise befinden sich Nanny Ogg und Granny Wetterwachs gerade in Ankh
Morpork, und mit der üblichen Bauernschläue und einer guten Portion Hexerei kommen sie
dem wahren Geist bald auf die Schliche. Dies ist ein ziemlich ungewöhnlicher Pratchett, da diesmal zu der gewohnten Unterhaltung eine ungeahnte Spannung kommt, die es einem wirklich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Und bis zum Ende des Buches, fast buchstäblich bis zur letzte Seite, gelingt es Pratchett, die wahre Identität des Phantoms vor dem Leser geheim zu halten und einige falsche Spuren zu legen. Granny Wetterwachs bewegt sich in all dem wie eine Mischung aus Miß Marple und Angela Landsbury und ich muß sagen, die Kriminalistin steht ihr wirklich gut. Gewürzt ist das alles mit einer ganzen Menge Showbusineß und mehreren Opern- und Musical-Titeln. Berit Neumann ALIEN CONTACT |
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