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| Science Fiction > SF Personality > Cordwainer Smith Biographie | Instrumentalität der Menschheit |
| Diese Geschichte setzt »Mark Elf« fast direkt fort, obwohl sie erst zweihundert Jahre
später spielt. Allerdings verrät diese Geschichte weit mehr über Smiths Zukunftswelt
und die Instrumentalität. Juli vom Acht, Carlottas Schwester, landet ebenfalls und wird
von zwei jungen Hundemenschen namens Charls und Oda gefunden. Juli ist verwirrt und weiß
nicht, wo sie sich befindet. Die Hundewesen verstehen ihre Sprache nicht, doch sie können
mit Juli sprekken. Sprekken ist eine Art gezielte Telepathie, die das Mädchen aus der
grauen Vorzeit natürlich nicht beherrscht. Sie kann die anderen zwar verstehen, selbst
jedoch ihre Gedanken nicht in eine Richtung lenken. Trotzdem zeigt sie den Hundemenschen,
wo sie herkommt und Charls und Oda lesen in ihren Gedanken die wunderbaren Erinnerungen an
die graue Vorzeit in Deutschland. Sie bringen Juli zu dem alten, weisen Bären und seiner
Haushälterin Herkie. Der Bär spricht »doych«, das er vor zwei Jahrhunderten von
Carlotta gelernt hat und was ihn vor allem vor den Manshonyaggern schützt. Der Bär bringt das Mädchen zu Laird und Carlotta, die inzwischen sehr alt und krank ist. Juli wurde aus der Umlaufbahn geholt, um nach Carlottas Tod die Gefährtin von Laird zu sein und gemeinsam mit ihm die Revolte gegen die Jwindz zu führen, die die Wahren Menschen unterdrücken. Durch eine List werden diese tatsächlich entmachtet und endlich kann das Goldene Zeitalter beginnen: Die Wahren Menschen gründen eine Art Menschheitsregierung, die Instrumentalität der Menschheit. Als Juli schließlich nach langer Zeit trotz Lebensverlängerung auch alt und krank wird, beschließt Laird, mit ihr gemeinsam zu sterben, auch wenn er noch einige Jahrhunderte hätte leben können. So erfährt der Leser in dieser Geschichte in recht epischer Breite, wie es zur Begründung der Instrumentalität kam, wobei der Autor den Untermenschen bzw. Tiermenschen viel mehr Raum widmet und diese auch weitaus interessanter gestaltet, als die edlen und großartigen Wahren Menschen, die reichlich langweilig wirken. |
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