| Diese Geschichte dürfte
mit Sicherheit zu den bekanntesten und wichtigsten des Zyklus gehören. Sie spielt im
wesentlichen auf Norstrilia, dem reichsten Planeten des Universums. Auf diesem Planeten,
der eigentlich Altnordaustralien heißt, wird die lebensverlängernde Droge Stroon auf dem
Rücken mutierter Schafe angebaut. Das Geheimnis der Schafe wird gut gehütet, und so
geschieht es von Zeit zu Zeit, daß Außenweltler dieses Geheimnis lüften wollen, um am
Reichtum des Planeten teilzuhaben. Einer dieser Fremdweltler ist Benjacomin, und er wendet
einen Trick an, um von einem kleinen Jungen Informationen über den Schutzmechanismus der
Stroon-Schafe zu erhalten. Doch der Junge, der nicht weiß was er tut, verrät nur: »DIE
KLAINEN KATSEN VON MUTTER HUDSON«, dann tötet Benjacomin den Jungen sicherheitshalber,
damit seine Identität nicht verraten wird. Es gelingt ihm tatsächlich, bis zu den
Schafen vorzudringen, nachdem er sich alle möglichen Informationen beschafft hat. Doch
was die Katsen sind, das konnte er nicht herausfinden. Und natürlich erledigen die
»Katsen« den Fremdweltler, denn es handelt sich bei ihnen um telepathisch begabte,
wahnsinnige, blutgierige Wiesel, die alles zerfleischen, dessen sie habhaft werden
können, sogar ihre eigenen Artgenossen. Die Geschichte ist sehr spannend und von
unglaublicher Ideenfülle, doch ganz besonders eindrucksvoll ist die Schilderung der
Lebensumstände der Katsen, die von Mutter Hudson betreut werden. Sie hält sie meist
nicht bei Bewußtsein, sondern weckt sie nur dann auf, wenn es unbedingt sein muß - und
auch dann nur unter größten Sicherheitsvorkehrungen. Denn die Katsen sind so
gefährlich, daß sie den einzigen und sichersten Schutz für das Stroon bieten.
Hardy
Kettlitz
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