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Alien Contact Buch-Tips |
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| Allen Blake Corbett ist ein mittelmäßig erfolgreicher Horror-Autor, der
einen Polizisten dafür bezahlt, ihn mit möglichst außergewöhnlichen Details aktueller
Kriminalfälle zu versorgen. Als plötzlich eine Serie bestialischer Morde geschieht, wird
Corbett neugierig und glaubt herausgefunden zu haben, dass der Mörder nur ein Werwolf
sein kann. Lediglich drei weitere Menschen sind ebenfalls Corbetts Meinung, darunter der
Journalist Doug Morgan, der für eine Zeitungskolumne über paranormale Phänomene bekannt
ist. Die Gruppe stellt weitere Nachforschungen an, doch die Polizei glaubt nicht an
übernatürliche Wesen wie Werwölfe. Das Morden geht Vollmond für Vollmond weiter, bis
schließlich anhand von Indizien die Identität des Werwolfs festgestellt werden kann ... In ersten Teil des Buches, »Der Wilde«, wird die Jagd nach dem Werwolf geschildert, während die Figuren im zweiten Teil, »Die Konfrontation«, das Werwolfsphänomen erforschen wollen, wobei, wie nicht anders zu erwarten, einiges schief geht. Steve Vance schreibt zweifellos spannend, und insbesondere in letzten Teil des Buches sind die Angriffe des Werwolfs sehr anschaulich geschildert. Allerdings tritt die Charakterisierung der Figuren dabei in den Hintergrund. Sowohl der Schriftsteller Corbett als auch Journalist Morgan entsprechen allzusehr dem Klischeebild ihrer Professionen, bis sie am Ende des Roman als gemeinsame Gegner des Monsters kaum noch voneinander unterscheidbar sind. Im Handlungsaufbau liefert Steve Vance kaum etwas, das man nicht aus anderen Büchern oder Filmen zum Thema schon kennen würde. Neu ist die Idee, dass das Werwolfsphänomen auf einer Krankheit basiert und durch Bakterien weiterverbreitet werden kann. Nur leider hat der Autor seine Geschichte nicht in allen Konsequenzen durchdacht. Er liefert keine Erklärung dafür, warum eine Krankheit ausgerechnet bei Vollmond um Mitternacht zum Ausbruch kommt oder wie eine sekundenschnelle, wundersame Heilung des verletzten Werwolfs funktionieren könnte. Insgesamt gesehen ist dieser Roman mit Sicherheit kein Meilenstein der Horror-Literatur, zumindest aber gruselige Spannungslektüre, über die man nicht allzu tief nachdenken sollte. |
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