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»Once upon a time
warp ...«»Hey, Mel«, bellte Producer Marvin Davis im Kasino zu einem Nachbartisch, an welchem Brooks mit seinen Autoren speiste, »was wird dein nächster Film?«
»Planet Moron«, kam wie aus der Pistole geschossen die Antwort. Das heißt soviel wie Der schwachsinnige Planet.
Mitten in den Vorbereitungen kam ein Film mit dem Titel Morons from Outer Space heraus. So mußten sie einen neuen Titel suchen. Jemand schlug Screwball vor, weil es ja eine Screwball-Komödie sei. Brooks machte Spaceballs daraus.
Einen schlechten Film herunterzumachen sei witzlos und zu einfach, meinte Mel Brooks auf die Frage, warum er Star Wars als Zielscheibe seines einstmals so treffenden satirischen Spotts (Frühling für Hitler; Frankenstein Junior) wählte: »Man braucht ein Objekt, das man schätzt und das genug Qualitäten hat, um vor der Parodie zu bestehen. Und da geht nichts über das Universum. Fragen Sie, wen Sie wollen - von George Lucas bis Mister Spock. Jeder wird Ihnen sagen, der Weltraum ist das Größte, viel toller als jede Prärie.«
Zweifelhafter Höhepunkt dieser These ist Brooks' Auftritt als Yogurt, der kleinwüchsige Weise mit Spitzohren und Dackelfalten: »Jede Ähnlichkeit mit Filmen, in denen vier Reisende, Menschen und andere Wesen, einen hilfreichen weisen Mann aufsuchen, wären rein zufällig. Ich glaube, wir sollten einen entsprechenden Rolltitel vorsehen.« Dieser Yogurt vertraut das Geheimnis des »Saftes« (the Schwartz) dem Weltraum-Draufgänger Lone Starr an, der das Universum im Wohnmobil mit Hyper-Düsen unsicher macht - und auf geht's gegen Lord Helmchen, eine Bonsai-Ausgabe von Darth Vader, und seine Hintermänner von Spaceball, die den Sauerstoff vom Planeten Druidia absaugen wollen, weil ihre eigene Atmosphäre voll verseucht ist. Im Drehbuch mag sich das noch ganz lustig gelesen haben, auf der Leinwand ist es großer Schrott.
Genau: Sein Zielpublikum seien Fünfzehnjährige, meinte Mel Brooks. Damit liegt er immer noch vier Jahre über dem Durchschnitt des legendären Slapstick-Fabrikanten Mack Sennett, der angab, nur für Elfjährige zu produzieren ...
Rolf Giesen
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Das Buch zur Web-Site: Rolf Giesen und Bernhard Kempen: Invasion des Wahnsinns Die schlechtesten Science-Fiction-Filme |
| Originaltitel: | Spaceballs |
| deutscher Titel: | Mel Brooks' Spaceballs |
| Land und Jahr: | USA 1986-87 |
| Regie: | Mel Brooks |
| Drehbuch: | Mel Brooks Thomas Meehan Ronny Graham |
| Kamera: | Nick McLean |
| Musik: | John Morris |
| Spezialeffekte: | Apogee |
| Produktion: | Metro-Goldwyn-Mayer United Artists Brooksfilm |
| deutscher Kinostart: | 29.10.1987 (UIP) |
| deutscher Videostart: | 17.5.1988 (MGM/UA) |
| Länge: | 96 Min. |
| | Farbe FSK 12 Jahre |
| Präsident Scroob/Yogurt: | Mel Brooks |
| Waldi, ein Möter = Mensch und Köter = Barf: | John Candy |
| Lord Helmchen = Dark Helmet: | Rick Moranis |
| Lone Starr: | Bill Pullman |
| Prinzessin Vespa: | Daphne Zuniga |
| Dotti: | Lorene Yarnell |
| König Roland: | Dick Van Patten |
| Colonel Sandfurz: | George Wyner |
| und | Pizza the Hut John Hurt Albert Whitlock |