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Tauchfahrt des Schreckens

Warlords of Atlantis • GB 1978


Info

Im Jahre 1896 kreuzt das amerikanische Schiff »Texas Rose« vor den Bermuda-Inseln. An Bord befinden sich der Tauchexperte Greg Collinson und der Forscher Charles Aitken, die mit einer Taucherglocke die Unterwasserwelt erkunden wollen. Dort begegnen sie einem mindestens zehn Meter langen Plesiosaurus, den der Wissenschaftler als »Antiarchobotriolepsis« identifiziert. Der Kopf des Urviehs dringt ein paarmal durch die offene Bodenluke ein, bis es mit einem Stromschlag vertrieben werden kann. Vor einer Höhle entdecken sie dann eine Statue aus Gold, die sie an Bord des Schiffes hieven lassen. Die habgierigen Seemänner wollen das Gold an sich bringen und kappen die Leine der Taucherglocke. Dann greift plötzlich ein Riesenkrake das Schiff an und zieht die meisten Männer in die Tiefe. Die Taucherglocke mit Collinson und Aitken wird in die Unterwasserhöhle geschleudert, wo sie an einem Strand den Captain und andere Männer der Besatzung entdecken. Soldaten führen sie durch einen Sumpf, in dem ein undefinierbares Monster haust, bis sie eine Stadt erreichen, deren Bewohner nach der Mode des 17. Jahrhunderts gekleidet sind. Doch es handelt sich nicht um Atlantis, wie der Gelehrte vermutet, sondern um eine Ansiedlung von Außerirdischen aus dem System Alpha Centauri, die auf einem Kometen zur Erde gekommen sind. Sie brauchen die Hilfe der Menschen, um hier überleben zu können. Durch Biomanipulatoren wurden die Menschen unsterblich gemacht, können aber nie mehr an die Erdoberfläche zurückkehren, wie sie von Briggs, dem Captain der sagenumwobenen »Mary Celeste« erfahren. Dann greifen zwei Ankylosaurier mit Stoßzähnen die Stadt an. Eins der Monster frißt Briggs, aber als es die Wand des Gefängnisses aufbricht, können Collinson und die anderen durch einen Tunnel entkommen. Auf dem Rückweg müssen sie sich wieder gegen das Sumpfmonster und ein Meeresreptil wehren. Schließlich erreichen sie die Taucherglocke, in der sie durch den Tunnel ins offene Meer gerissen werden, während die Höhle einstürzt. Nachdem die Abenteurer wieder an Bord der »Texas Rose«, kehrt der Riesenkrake zurück und zertrümmert mit der Goldstatue das Schiff. Fünf Tage später wird das Rettungsboot mit den vier Überlebenden gefunden.

Nach den Burroughs-Verfilmungen Caprona - Das vergessene Land (The Land That Time Forgot • GB 1975), Der sechste Kontinent (At the Earths Core • GB 1976) (1976) und Caprona - 2. Teil (The People That Time Forgot • GB 1977) versammelte Regisseur Kevin Connor ein viertes Mal das alte Produktionsteam, um auf Malta und in den englischen Pinewood-Studios einen neuen Monsterfilm zu drehen. Diesmal griff er jedoch nicht auf eine literarische Vorlage zurück, sondern verfilmte ein Originaldrehbuch, das zunächst den Titel Seven Cities to Atlantis trug. Als Tricktechniker konnte noch einmal der Brite Roger Dicken verpflichtet werden, der bereits für den ersten Film der Serie die Monsterpuppen gebastelt hatte und auch diesmal zutiefst enttäuscht von der Umsetzung seiner Entwürfe war.

Bernhard Kempen

Credits

Originaltitel: Warlords of Atlantis
deutscher Titel: Tauchfahrt des Schreckens
Land und Jahr: GB/USA 1978
Technik: Technicolor
Regie: Kevin Connor
Drehbuch: Brian Hayles
Kamera: Alan Hume
Schnitt: Bill Blunden
Effekte: Roger Dicken (Monsterpuppen)
John Richardson
(Visuelle Effekte)
George Gibbs
(Spezialeffekte)
Musik: Mike Vickers
Ausstattung: Elliot Scott
Kostüme: Monica Howe
Produktion: Columbia Pictures
John Dark
Uraufführung: 1978 (Columbia)
deutscher Kinostart: 6.7.1978 (Neue Constantin)
Länge: 96 Min.
FSK ab 12 Jahre

Darsteller

Gregory Collinson: Doug McClure
Charles Aitken: Peter Gilmore
Captain Daniels: Shane Rimmer
Grogan: Hal Galili
Fenn: John Katzenberger
Jacko: Derry Power
Prof. Aitken: Donald Bisset
Sandy: Ashley Knight
Atmir: Michael Gothard
Delphine: Lea Brodie
Captain Briggs von der »Mary Celeste«: Robert Brown
Atsil: Cyd Charisse
Atraxon: Daniel Massey

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