| Um die Sache mit dem
widerspenstigen Dorf ein für allemal zu klären, wettet Caesar mit Majestix um seinen
Lorbeerkranz, daß dessen Gallier an einer abgewandelten Fassung der zwölf Arbeiten des
Herkules scheitern werden. Mit einer kräftigen Dosis Zaubertrank ausgerüstet, machen
sich Asterix und Obelix unter dem wachsamem Auge des Schiedsrichters Gaius Pupus an die
Arbeit. Nachdem sie den üherschallschnellen Sprinter Asbestos, den Speerwerfer Kermes und
den germanischen Ringer Cylindrix bezwungen haben, verfällt Asterix beinahe den
Versuchungen der Freudeninsel, bis ihn der hungrige Obelix aus seiner Verzückung reißt,
als ihm die Priesterinnen kein Wildschwein servieren. Kurz darauf schlagen sie den
Hypnotiseur Osiris mit seinen eigenen Waffen. Im Restaurant des Mannekenpix vertilgt
Obelix ein Riesenmahl und anschließend auch gleich noch eine wilde Bestie. Der Versuch,
aus einem riesigen Verwaltungsgebäude ein bestimmtes Formular zu besorgen, treibt beide
beinahe in den Wahnsinn, bis Asterix das System durch völlig unsinnige
Formularanforderungen durcheinanderbringt. Auf einer unsichtbaren Hängebrücke
überqueren sie einen krokodilgefüllten Abgrund, auf einem hohen Berg beantworten sie das
Rätsel eines Alten Mannes, und auch die Geister auf dem Spukfeld stören sie nur
geringfügig in ihrem Nachtschlaf. In der Arena des Kolosseums treffen Asterix und Obelix
wieder auf ihre gallischen Freunde. Ohne große Mühe besiegen sie gemeinsam die
Gladiatoren und wilden Tiere. Der geschlagene Caesar dankt ab und zieht sich zu seiner
Cleopatra zurück. Nur zu kraß deutet sich in diesem dritten, zum ersten Mal nach einem Originaldrehbuch inszenierten Asterix-Film bereits der bedauerliche Niedergang an, der nach dem Tode Goscinnys auch bei den Comics einsetzen sollte. Ohne die geringste Finesse hausiert Asterix erobert Rom plump mit seinen Gegenwartsanspielungen (einmal verschlägt es die Helden sogar in die Pariser Metro), während die Satire (u. a. auf den Beamtenapparat und die Waschmittelwerbung) in der Regel mit der geballten Wucht eines Holzhammers serviert wird. Über die Synchronisation in bewährtem Hauruck-Stil gar sei besser der Mantel des Schweigens gebreitet. Ronald
M. Hahn/Volker Jansen/Norbert Stresau © 1986 |
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Meinungen
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| deutscher Titel: | Asterix erobert Rom |
| Originaltitel: | Les Douze travaux d'Astérix |
| Land und Jahr: | Frankreich 1975 |
| Technik: | Zeichentrickfilm |
| Regie: | Albert Uderzo René Goscinny Henri Gruel Pierre Watrin |
| Drehbuch: | Albert Uderzo René Goscinny Pierre Tchernia |
| Musik: | Gérard Calvi |
| Produktion: | Dargaud Les Productions René Goscinny Studio Idefix José Dutillieu (Überwachung) |
| deutscher Kinostart: | 12.3.1976 (Jugendfilm) |
| deutscher Videostart: | (Marketing Film) |
| deutsche Fernsehpremiere: | |
| Länge: | 82 Minuten |
| | FSK 6 Jahre |
| Erzähler: | Joachim Cadenbach |
| Asterix: | Hans Hessling |
| Obelix: | Edgar Ott |
| Miraculix: | Arnold Marquis |
| Cäsar: | Siegfried Schürenberg |
| Gaius Pupus: | Dieter Kursave |
| Majestix: | Wolfgang Völz |
| Centurio: | Gerd Holtenau |