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Asterix und Kleopatra

Astérix et Cleopatre • F/B 1968


Um Julius Caesar zu beweisen, daß die Ägypter nicht wie behauptet restlos dekadent seien, gibt Kleopatra bei dem schußligen Architekten Numerobis einen Prachtpalast in Auftrag. Bauzeit drei Monate, andernfalls er den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen wird. Numerobis holt sich Asterix, Obelix und Miraculix zu Hilfe, dank dessen Zaubertrank das Bauvorhaben zunächst munter voranschreitet. Als sein Rivale Pyradonis die Steinversorgung sabotiert, ziehen die drei Gallier den Nil hinauf. Die Versuche von Pyradonis‘ Handlanger, sie in der Cheops-Pyramide einzusperren, scheitern jedoch an Idefixens Spürsinn. Auch der Plan, die unliebsamen Fremden mit einem vergifteten Kuchen bei Kleopatra in Mißkredit zu bringen, mißlingt. Bald schon fürchtet Caesar um seine Wette und läßt den halbfertigen Palast von seinen Legionären bombardieren. Per Zaubertrank gelingt es den Galliern, dem Angriff so lange zu trotzen, bis die von Idefix alarmierte Kleopatra auf dem Schlachtfeld eintrifft und ihrem Geliebten gehörig den Kopf wäscht. Allen Hindernissen zum Trotz wird der Palast schließlich rechtzeitig fertig. Kleopatra überschüttet ihren Architekten mit Gold; die drei Gallier kehren in ihr Dorf zurück.

Der zweite Asterix-Filme verstand, den hintergründigen Humor der Vorlage annähernd kongenial auf die Leinwand zu übertragen verstand. Einen Teil seiner Wirkung verdankt Asterix und Kleopatra auch der einprägsamen Musik Gérard Calvis und den recht gut eingepaßten Musical-Sequenzen, in denen u. a. der fette Obelix nach kargen Linsensuppen-Dinners von tanzenden Wildschweinen und singenden Emmentalern träumt.

Ronald M. Hahn/Volker Jansen/Norbert Stresau © 1986
Lexikon des Fantasy-Films

Meinungen

Filmdienst:
»Ähnlich wie bei Disneys Dschungelbuch stellt auch hier die erzählbare Geschichte nur einen roten Faden dar, bildet die Story bloß die Schnur, an welcher sich dann die Perlen der Einfälle optischer, akustischer und dramaturgischer Art reihen. Interessant ist auch der Anfang des Films, der verkürzt drei Phasen der Entstehung eines Zeichentrickfilms zeigt: einfarbige Skizzen zu einzelnen Situationen, mehrschichtige, noch unbewegte Hintergrundgestaltung; fertig zusammengefügte animierte Episode.«
Vorlage:
Albert Uderzo und René Goscinny: Asterix und Kleopatra (Astérix et Cléopâtre, 1965 [Asterix-Band 2]) Bestellen
Siehe auch:
Lexikon: Asterix
www.asterix-fan.de
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Credits

deutscher Titel: Asterix und Kleopatra
Originaltitel: Astérix et Cleopatre
Land und Jahr: F/B 1968
Technik: Zeichentrickfilm
Regie: Albert Uderzo
René Goscinny
Lee Payant
Drehbuch: Albert Uderzo
René Goscinny
Pierre Tchernia
Vorlage: Albert Uderzo und René Goscinny:
Asterix und Kleopatra

[Asterix-Band 2]
Kamera: Georges Lapeyronnie
François Léonard
Jean Midre
Schnitt: François Ceppi
Jacques Marchel
László Molnár
Musik: Gérard Calvi
Ausstattung: Eddie Lambert
Produktion: Dargaud/Edifilm
José Dutillieu
(Überwachung)
deutscher Kinostart: 20.3.1970
deutscher Videostart: (Select)
deutsche Fernsehpremiere:
Länge: 74 Minuten
FSK 6 Jahre

Sprecher

Asterix: Hans Hessling
Obelix: Edgar Ott
Miraculix: Klaus W. Krause
Numerobis: Walter Bluhm
Cäsar: Siegfried Schürenberg
Kleopatra: Ursula Herwig
Pyradonis: Martin Hirthe
Schraubzieris: Klaus Miedel

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