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Conan, der Zerstörer

Conan the Destroyer • USA 1984


Mit dem Versprechen. seine dahingeschiedene Liebe Valeria wieder zum Leben zu erwecken, überredet die böse Königin Taramis Conan dazu, ihre Nichte Jehnna bei einer tödlichen Mission zu begleiten. Es gilt. aus dem Schloß des Magiers Toth-Amon einen magischen Schlüssel zu beschaffen, der den Zugang zu einer Gruft gewährt, in dem sich ein juwelenbesetztes Horn befindet, mit dem sich wiederum der träumende Gott Dagoth zum Leben erwecken läßt. Zusammen mit Jehnna, seinem Sidekick Malak und dem Hünen Bombaata, der ihn auf Taramis' Wunsch nach Abschluß der Mission umbringen soll, macht sich Conan auf den Weg. Unterwegs rettet er seinen Zaubererfreund Akiro vor Kannibalen und die Banditin Zula vor aufgebrachten Dörflern. Im Schloß Toth-Amons angekommen, besiegt Conan den Magier im Duell und räumt hernach auch gleich noch mit Bombaatas Meuchelmördern auf. Jehnna führt sie zu der Gruft des Horns, wo es Bombaata während des Kampfes mit den Hornwächtern gelingt, die als Opfer für Dagoth auserkorene Jehnna zu entführen. Als Conan und seine Mitstreiter ins Schloß gelangen, hat der auferstandene Dagoth Taramis bereits umgebracht und den halben Palast in Schutt und Asche gelegt. Im Kampf gelingt es Conan, das Horn aus der Stirn des Monsters herauszureißen. Dagoth verwandelt sich in einen Scherbenhaufen. Jehnna übernimmt den Thron und ernennt Akiro zum Hofzauberer, Zula zum Hauptmann der Wache und Malak zum Hofnarren. Conan dagegen, noch immer von Valeria schwärmend, reitete von dannen.
Nach dem nicht gerade positiven Echo auf Conan, der Barbar brachte der zweite Anlauf einen radikalen Kurswechsel mit sich. Statt wie Milius an Peckinpah orientierte sich der neue Regisseur Richard Fleischer diesmal an den Herkules-Filmen des Vittorio Cottafavi, sowohl was die naive Erzählweise, den technischen Standard als auch das augenzwinkernde, beinahe parodistische Kokettieren mit den formalen, inhaltlichen und sonstigen Schwächen des Films anging. Auf der Strecke blieben dabei (wie zuvor) der Geist der Vorlage und die Gunst der Fans, die es gar nicht gerne sahen, wenn Conan als jene Witzfigur entlarvt wurde, die er eigentlich ist. »Doch trotz Humor und Action überwiegt der Eindruck eines bloßen Routine-Jobs, die eher spartanisch-phantasielos ausgeführten Bauten... und die äußerst zwiespältigen Tricks bleiben stets als solche erkennbar und verstärken das Künstlerische... Selbst die beste Erfindung, Toth-Amons Spiegelkabinett, ist in Wirklichkeit ein alter Hut. mit dem Auftritt des Magiers in der Kutte von Poes Rotem Tod und zurückgehend auf Orson Welles' Lady from Shanghai... Auch das stürmische Finale ist von der Idee her, Carlo Rambaldis von 16 Mann gesteuerten Monstergott Dagoth nur bruchstückhaft und durch Licht- und Schatteneffekte während des Gewitters über der Stadt nie ganz deutlich zu zeigen, keineswegs neu. Alle Anstrengungen gehen verloren, wenn der Unhold aus kommerziellen Erwägungen dann doch sichtbar wird.« (HEYNE SF MAGAZIN)

Ronald M. Hahn/Volker Jansen/Norbert Stresau © 1986
Lexikon des Fantasy-Films

Siehe auch
Robert E. Howard: Conan (Complete Conan of Cimmeria 1 • 2002)
Conan, der Barbar (Conan the Barbarian • USA 1982)
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Credits

Originaltitel:Conan the Destroyer
deutscher Titel:Conan, der Zerstörer
Land und Jahr:USA 1984
Regie:Richard Fleischer
Buch:Stanley Mann
Story:Gerry Conway
Roy Thomas
Vorlage:Robert E. Howard
Kamera:Jack Cardiff
Schnitt:Frank J. Urioste
Musik:Basil Poledouris
Szenenbild:Pier Luigi Basile
Bauten:José María Alarcón
Kevin Phipps
Kostüme:John Bloomfield
Effekte:John Stirber
Carlo Rambaldi
Emilio Ruiz del Rio
Produktion:Dino De Laurentiis (ausführend)
Raffaella De Laurentiis
Stephen F. Kesten
(ausführend)
Edward R. Pressman
deutscher Kinostart:19.10.1984 (Neue Constantin)
Länge:101 min.
FSK:ab 16 Jahre

Darsteller

Conan:Arnold Schwarzenegger
Zula:Grace Jones
Bombaata:Wilt Chamberlain
Akiro:Mako
Malak:Tracey Walter
Taramis:Sarah Douglas
Jehnna:Olivia d'Abo
Menschenaffe/Toth-Amon:Pat Roach
Großwesir:Jeff Corey
Togra:Sven Ole Thorsen
Dörfler:Bruce Fleischer
Anführer der Hornwächter:Ferdinand Mayne
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