| Mit dem Versprechen. seine dahingeschiedene Liebe Valeria wieder zum Leben zu erwecken, überredet die böse Königin Taramis Conan dazu, ihre Nichte Jehnna bei einer tödlichen Mission zu begleiten. Es gilt. aus dem Schloß des Magiers Toth-Amon einen magischen Schlüssel zu beschaffen, der den Zugang zu einer Gruft gewährt, in dem sich ein juwelenbesetztes Horn befindet, mit dem sich wiederum der träumende Gott Dagoth zum Leben erwecken läßt. Zusammen mit Jehnna, seinem Sidekick Malak und dem Hünen Bombaata, der ihn auf Taramis' Wunsch nach Abschluß der Mission umbringen soll, macht sich Conan auf den Weg. Unterwegs rettet er seinen Zaubererfreund Akiro vor Kannibalen und die Banditin Zula vor aufgebrachten Dörflern. Im Schloß Toth-Amons angekommen, besiegt Conan den Magier im Duell und räumt hernach auch gleich noch mit Bombaatas Meuchelmördern auf. Jehnna führt sie zu der Gruft des Horns, wo es Bombaata während des Kampfes mit den Hornwächtern gelingt, die als Opfer für Dagoth auserkorene Jehnna zu entführen. Als Conan und seine Mitstreiter ins Schloß gelangen, hat der auferstandene Dagoth Taramis bereits umgebracht und den halben Palast in Schutt und Asche gelegt. Im Kampf gelingt es Conan, das Horn aus der Stirn des Monsters herauszureißen. Dagoth verwandelt sich in einen Scherbenhaufen. Jehnna übernimmt den Thron und ernennt Akiro zum Hofzauberer, Zula zum Hauptmann der Wache und Malak zum Hofnarren. Conan dagegen, noch immer von Valeria schwärmend, reitete von dannen. | ![]() |
| Nach dem nicht gerade positiven
Echo auf Conan, der Barbar brachte
der zweite Anlauf einen radikalen Kurswechsel mit sich. Statt wie Milius an Peckinpah
orientierte sich der neue Regisseur Richard Fleischer diesmal an den Herkules-Filmen des
Vittorio Cottafavi, sowohl was die naive Erzählweise, den technischen Standard als auch
das augenzwinkernde, beinahe parodistische Kokettieren mit den formalen, inhaltlichen und
sonstigen Schwächen des Films anging. Auf der Strecke blieben dabei (wie zuvor) der Geist
der Vorlage und die Gunst der Fans, die es gar nicht gerne sahen, wenn Conan als jene
Witzfigur entlarvt wurde, die er eigentlich ist. »Doch trotz Humor und Action überwiegt
der Eindruck eines bloßen Routine-Jobs, die eher spartanisch-phantasielos ausgeführten
Bauten... und die äußerst zwiespältigen Tricks bleiben stets als solche erkennbar und
verstärken das Künstlerische... Selbst die beste Erfindung, Toth-Amons Spiegelkabinett,
ist in Wirklichkeit ein alter Hut. mit dem Auftritt des Magiers in der Kutte von Poes Rotem
Tod und zurückgehend auf Orson Welles' Lady from Shanghai... Auch das
stürmische Finale ist von der Idee her, Carlo Rambaldis von 16 Mann gesteuerten
Monstergott Dagoth nur bruchstückhaft und durch Licht- und Schatteneffekte während des
Gewitters über der Stadt nie ganz deutlich zu zeigen, keineswegs neu. Alle Anstrengungen
gehen verloren, wenn der Unhold aus kommerziellen Erwägungen dann doch sichtbar wird.«
(HEYNE SF MAGAZIN) Ronald M. Hahn/Volker
Jansen/Norbert Stresau © 1986 |
| Originaltitel: | Conan the Destroyer |
| deutscher Titel: | Conan, der Zerstörer |
| Land und Jahr: | USA 1984 |
| Regie: | Richard Fleischer |
| Buch: | Stanley Mann |
| Story: | Gerry Conway Roy Thomas |
| Vorlage: | Robert E. Howard |
| Kamera: | Jack Cardiff |
| Schnitt: | Frank J. Urioste |
| Musik: | Basil Poledouris |
| Szenenbild: | Pier Luigi Basile |
| Bauten: | José María Alarcón Kevin Phipps |
| Kostüme: | John Bloomfield |
| Effekte: | John Stirber Carlo Rambaldi Emilio Ruiz del Rio |
| Produktion: | Dino De Laurentiis (ausführend) Raffaella De Laurentiis Stephen F. Kesten (ausführend) Edward R. Pressman |
| deutscher Kinostart: | 19.10.1984 (Neue Constantin) |
| Länge: | 101 min. |
| FSK: | ab 16 Jahre |
| Conan: | Arnold Schwarzenegger |
| Zula: | Grace Jones |
| Bombaata: | Wilt Chamberlain |
| Akiro: | Mako |
| Malak: | Tracey Walter |
| Taramis: | Sarah Douglas |
| Jehnna: | Olivia d'Abo |
| Menschenaffe/Toth-Amon: | Pat Roach |
| Großwesir: | Jeff Corey |
| Togra: | Sven Ole Thorsen |
| Dörfler: | Bruce Fleischer |
| Anführer der Hornwächter: | Ferdinand Mayne |