In Großbritannien leben noch 20 Menschen, London ist eine Staubwüste, aus der die Kuppel der St. Pauls Kathedrale emporragt. Eine Familie fährt seit siebzehn Monaten U-Bahn. Penelope ist seit 18 Monaten schwanger, und ihre Eltern suchen einen Mann für sie. Ein Sanitäter verteilt Sterbeurkunden an die Lebenden, ein Mann verwandelt sich in einen Papagei, der von der Tochter verspeist wird. Lord Fortnum verwandelt sich in ein Wohnschlafzimmer. Ansonsten geht das Leben seinen gewohnten Gang. Es ist drei Jahre nach einem Atomkrieg, und die Gebräuche und Riten der Briten sind noch seltsamer als früher.
Nach der Apokalypse die Farce: Lester hat aus der Menschheitskatastrophe eine groteske Komödie gemacht. Ihn interessierte weniger die realistische Wiedergabe der Schrecknisse des Untergangs als die pointierte Schilderung eines falschen Bewusstseins und einer fragwürdigen Mentalität. Nicht die Bombe hat die Menschheit verdorben, sie war es schon vorher - und deshalb konnte die Bombe überhaupt erst fallen.
| Regie: | Richart Lester |
| Buch: | John Antrobus Charles Wood |
| Kamera: | David Watkin |
| Musik: | Ken Thorne |
| Penelope: | Rita Tushingham |
| Lord Fortnum: | Ralph Richardson |
| Inspector: | Peter Cook |
| Sergeant: | Dudley Moore |
| Sanitäter: | Marty Feldman |