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Epilog fürs
stille Örtchen:

E.T. - Der Außerirdische

E.T. The Extra-Terrestrial • USA 1982/2002


Handlung

Er hat schlicht und einfach den Abflug seines Raumschiffes verpasst und irrt jetzt durch eine Welt, die er nicht kennt, die ihm unheimlich und bedrohlich vorkommt. Er, nennen wir ihn E.T., den Außerirdischen, ist ein Pechvogel auf der dringenden Suche nach einer Möglichkeit, mit seinesgleichen in Kontakt zu treten. Er will wieder abgeholt werden von diesem Planeten, den wir als die Erde kennen.

Es ist dunkel und E.T. findet in einem Geräteschuppen Unterschlupf. Hier trifft er auf ein für ihn seltsames Wesen. Es ist größer als der kleine Außerirdische mit den großen Augen und dem Leuchtfinger, es läuft auf zwei Beinen und spricht mit einer für E.T. nicht verständlichen Sprache. Aber dieses Wesen, der zehnjährige Elliott (Henry Thomas) aus der Gattung Mensch, ist freundlich zu E.T.

Elliott nimmt E.T. mit ins Haus. Dort lebt Elliott zusammen mit seiner Mutter Mary (Dee Wallace Stone), seiner jüngeren Schwester Gertie (Drew Barrymore) und dem älteren Bruder Michael (Robert MacNaughton). Der Vater hat die Familie vor geraumer Zeit verlassen.

Elliott stellt E.T. seinen Geschwistern vor, die überrascht von der hohen Intelligenz und der Auffassungsgabe des fremden Wesens sind. E.T. findet sich schnell in dieser neuen Welt zurecht. Er lernt die Sprache der Menschen, erfährt was ein Kühlschrank ist und was ein Zuviel an Bier bedeutet, er ist verblüfft von amerikanischen Fernsehprogrammen und er beginnt aus Technik-Schrott einen Funkapparat zu bauen. Damit will er »nach Hause« telefonieren. Dringend, wie schon gesagt. Es gelingt E.T. unter Mithilfe seiner neuen Freunde auch tatsächlich, einen Funkspruch ins All abzusetzen.


Foto: UIP

Doch ganz so harmonisch läuft E.T.'s Besuch auf unserem Planet in der Folge nicht ab. Die NASA, die die Landung des fremden Raumschiffes und dessen Start registriert hatte, ist auf der Suche nach E.T. - und man ist dabei erfolgreich. Schnell ist Elliotts Heim von Wissenschaftlern und FBI-Agenten in Beschlag genommen und zu einem sterilen Hochsicherheits-Bereich umgewandelt worden. E.T., nun in der Obhut von neugierigen Wissenschaftlern und Beamten wie Keys (Peter Coyote), geht es von Stunde zu Stunde schlechter. Angeschlossen an medizinische Gerätschaften, stirbt der kleine Mann von einem fremden Stern...

Die Wissenschaftler packen ihn in Alufolien und bergen seinen Leichnam in einer sargähnlichen Gefriertruhe. Dort darf dann auch Elliott von seinem Freund Abschied nehmen. Doch mit E.T. scheint ein Wunder zu geschehen: Mit Elliott an seiner Seite, beginnt das rotglühende, blubbernde Herz des Wesens wieder zu strahlen. Aber nur Elliott bemerkt es, und als E.T. in einen Ambulanzwagen gelegt wird, entführen Elliott und sein Bruder das Auto, um den wieder quicklebendigen E.T. zu einer Waldlichtung zu bringen, wo minütlich die Landung von seinem Raumschiff erwartet wird...

Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Elliott und seine Freunde versuchen auf ihren Fahrrädern die Staatsgewalt abzuhängen. E.T., der sich im Korb von Elliotts Bike versteckt hält, trägt das Seine dazu bei: Er bringt seinen Freunden auf ihren Fahrrädern das Fliegen bei. Und so erreichen sie rechtzeitig den Landeplatz, an dem bereits ein hell erleuchtetes UFO auf E.T. wartet. Der Abschied aber fällt nicht leicht...

• Quelle: UIP


Foto: UIP

Meinungen

Lexikon des internationalen Films: Bestellen
»Mit großer handwerklicher und dramaturgischer Raffinesse inszenierter moderner Märchenfilm von Steven Spielberg, der die unbeschwerte Trivialität des Comic Strip, die technische Phantasie des Science-Fiction-Films und die familienfreundliche Sentimentalität von Walt Disney zur perfekten Kinounterhaltung verarbeitet.«
Rolf Giesen, Lexikon des Phantastischen Films
»Wirklich neu ist E.T. nicht, eher eine Kombination aus 2 vertrauten Fantasy-Stars: dem Göttlichen Klaatu aus dem SF-Film Der Tag, an dem die Erde stillstand und der Micky Maus.«
Siehe auch:
E.T. Der Außerirdische [Computerspiel]
Leser-Service:
Lieferbare Titel mit dem Stichwort E.T. - Der Außerirdische

Credits

Originaltitel: E.T. The Extra-Terrestrial
deutscher Titel: E.T. - Der Außerirdische
Land und Jahr: USA 1982/2002
Technik: Panavision • Technicolor
Regie: Steven Spielberg
Buch: Melissa Mathison
Kamera: Allen Daviau
Schnitt: Carol Littleton
Musik: John Williams
Produktions-Design: James D. Bissell
Effekte: Industrial Light & Magic
Produktion: Universal
Steven Spielberg
Kathleen Kennedy
Melissa Mathison
(Co-Produktion)
deutsche Bearbeitung: Berlin Synchron Wenzel Lüdecke
dt. Dialogbuch und Regie: Arne Elsholtz
deutscher Kinostart: 9.12.1982 (UIP)
28.3.2002 (UIP • Neufassung)
Länge: 114 Min.
126 Min.
(Neufassung)
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat: besonders wertvoll

Darsteller

dt. Synchron
Mary: Dee Wallace Stone Monika Bielenstein
Elliott: Henry Thomas Timmo Niessner
Keys: Peter Coyote Joachim Kemmer
Michael: robert MacNaughton Oliver Rohrbeck
Gertie: Drew Barrymore Caroline Ruprecht
Greg: K. C. Martel
Steve: Sean Frye
Tyler: Tom Howell
Mädchen: Erika Eleniak
Schuljunge: David O’Dell
Biologie-Lehrer: Richard Swingler
Polizist: Frank Toth

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