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Epilog fürs
stille Örtchen:

James Bond 007

Leben und Sterben lassen

Live and Let Die • GB 1973


Als in New York, New Orleans und auf der Karibikinsel San Monique fast gleichzeitig drei Agenten des britischen Geheimdienstes umgebracht werden, beauftragt »M« seinen Spitzenmann James Bond mit dem brisanten Fall. Wie üblich überrascht der neue Auftrag 007 bei einem Schäferstündchen, wie Miss Moneypenny missbilligend feststellen muss. In New York bekommt Bond schnell zu spüren, dass der Fall es in sich hat. Mr. Big, offenbar ein großes Tier in der Unterwelt, scheint dabei die Fäden zu ziehen. Als Bond ihm zum ersten Mal gegenübersteht, lernt er auch die bildhübsche Solitaire kennen, die Mr. Big die Karten legen und die Zukunft zu deuten pflegt. 007 ist von ihr ebenso angetan wie von Rosie, die er später unter befremdenden Umständen in der Karibik trifft. Rosie ist zwar eine lausige Agentin, sonst aber durchaus liebenswert. Auch Solitaire vermag sich bei einer neuerlichen Begegnung Bonds Charme nicht zu entziehen. Mr. Big wiederum sinnt auf Rache, weil der flotte Superagent ihm nicht nur seine wahrsagende Schöne ausspannt, sondern auch dahinter kommt, dass Mr. Big ein Doppelleben führt und finstere Pläne mit Tonnen von Heroin hat. Ehe Bond ihm das Handwerk legen kann, muss er sich allerdings noch ausgiebig mit Bigs »Gorilla« Tee Hee abplagen und sich gegen Alligatoren und korrupte Voodoo-Priester behaupten...
Nachdem Sean Connery den Helden mit der Supernummer sieben Mal verkörpert hatte, brachte hier Roger Moore als neuer James Bond Charme und Chic nebst der nötigen Schlagkraft auf die Leinwand. Regisseur Guy Hamilton, der zuvor schon die Bond-Abenteuer Goldfinger und Diamantenfieber inszeniert hatte, brannte auch hier wieder ein funkelndes Feuerwerk technischer Raffinessen ab und sorgte für gekonnten Nervenkitzel.

• Quelle: ARD/WDR

Meinungen

HÖRZU
»Roger Moore erledigte seinen ersten 007-Auftrag mit so viel Esprit, dass viele dem Ur-Bond Sean Connery nicht lange nachtrauerten«
Lexikon des internationalen Films Bestellen
»Technisch aufwendiges Kino-Abenteuer, das eher auf effektvolle Tricks als auf Logik setzt«
Siehe auch
Held ohne Eigenschaften - James Bond tut so, als würde er 40.
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Credits

Originaltitel:Live and Let Die
Deutscher Titel:Leben und Sterben lassen
Land und Jahr:GB 1973
Reihe:James Bond 007
Regie:Guy Hamilton
Buch:Tom Mankiewicz
Vorlage:Ian Fleming
Kamera:Ted Moore
Schnitt:Bert Bates
Musik:George Martin
Titelsong:Paul McCartney
Linda McCartney
The Wings
Effekte:Derek Meddings
Produktion:Eon/United Artists
Albert R. Broccoli
Harry Saltzman
Deutscher Kinostart:19.12.1973 (United Artists)
Länge:117 Min.
FSK:ab 12 Jahre

Darsteller

James Bond:Roger Moore
Kananga/Mr. Big:Yaphet Kotto
Solitaire:Jane Seymour
Sheriff Pepper:Clifton James
Felix Leiter:David Hedison
»M«:Bernard Lee
Tee Hee:Julius W. Harris
Moneypenny:Lois Maxwell
Rosie:Gloria Hendry
Baron Samedi:Geoffrey Holder

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