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Jurassic Park 3

Jurassic Park 3 • USA 2001


Handlung

Alle vier Jahre gibt es neuen Ärger mit den geklonten Dinosauriern der Firma InGen. 1993 brach bei der geplanten Eröffnung des Dino-Parks auf der Isla Nublar das Chaos aus, und 1997 verbreitete ein von der Nachbarinsel ausgebüxter T. Rex Angst und Schrecken in San Diego.

Im Jahre 2001 ist der kleine Eric Kirby nach einem Paragliding-Ausflug auf der Isla Sorna verschollen. Der Paläontologe Dr. Grant, der nach der InGen-Pleite unter Finanzierungsproblemen leidet, läßt sich gegen einen stattlichen Zuschuß von Paul und Amanda Kirby zu einem Rundflug über die Insel überreden, auf der sich die Zuchtstation für den »Jurassic Park« befand. Erst nach der Landung erfährt er, daß sie dort keineswegs die Aussicht genießen, sondern nach ihrem Sohn suchen wollen. Dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Das Flugzeug geht beim spektakulären Angriff eines Spinosaurus zu Bruch, dann müssen sich die Überlebenden gegen bemerkenswert intelligente Raptoren und fliegende Pteranodons zur Wehr setzen. Der vermißte Junge wird natürlich gefunden, und schließlich schickt Dr. Ellie Sattler die überfällige Hilfe aus der amerikanischen Heimat.


Foto: UIP

Kritik

Wie läßt sich der furchtbare Tyrannosaurus rex toppen? Richtig - durch einen noch größeren Fleischfresser, den Spinosaurus mit fast 20 Metern Länge und noch mehr Zähnen im 2,5 Meter langen Schädel. Und was ist noch gefährlicher als ein freßwütiges Raubtier? Richtig - ein intelligentes freßwütiges Raubtier wie der berüchtigte Raptor.

Nach den Kassenknüllern Jurassic Park (Jurassic Park • USA 1993) und Vergessene Welt: Jurassic Park (The Lost World: Jurassic Park • USA 1997) war Jurassic Park III nur eine Frage der Zeit. Der neue Film entstand erstmals nicht nach einer Vorlage von Michael Crichton, sondern nach einem Originaldrehbuch von Peter Buchman, Alexander Payne und Jim Taylor, drei relativen Neulingen im Filmgeschäft. Und Steven Spielberg räumte den Regiesessel für seinen Kollegen Joe Johnston. Damit ist Jurassic Park nun endgültig ins Serienstadium eingetreten.

Dennoch ist JP3 keineswegs ein schlechter Film. Wer Spaß an den ersten beiden Teilen hatte, sollte das dritte Spektakel auf keinen Fall verpassen. Wieder gibt es Abenteuer und Spannung pur, auch wenn die Handlung streckenweise recht vorhersagbar ist. Trotzdem hat man sich um einige gelungene Überraschungen und Gags bemüht. (Achten Sie bitte auf das klingelnde Handy!) Die Tricks sind noch perfekter und die Dinosaurier noch gefährlicher geworden. Der Gesamtlänge der Dino-Szenen wurde auf 20 Minuten gesteigert (bei Jurassic Park waren es 12 Minuten), doch ist der Anteil der computeranimierten Szenen interessanterweise deutlich reduziert. Stattdessen konnte Stan Winston die Technik der lebensechten animatronischen Modelle weiter perfektionieren. Für den wissenschaftlich korrekten Hintergrund bürgt erneut der bekannte Paläontologe Jack Horner.

Bernhard Kempen

Siehe auch
Jurassic Park (Jurassic Park • USA 1993)
Vergessene Welt: Jurassic Park (The Lost World: Jurassic Park • USA 1997)
Leser-Service
Lieferbare Titel von Steven Spielberg
Lieferbare Titel mit dem Stichwort DinoPark
Lieferbare Titel mit dem Stichwort Jurassic Park
Lieferbare Titel mit dem Stichwort Dinosaurier

Credits

deutscher Titel: Jurassic Park 3
Originaltitel: Jurassic Park 3
Land und Jahr: USA 2001
Regie: Joe Johnston
Drehbuch: Peter Buchman
Alexander Payne
Jim Taylor
Vorlage: Michael Crichton (Charaktere)
Kamera: Shelly Johnson
Schnitt: Robert Dalva
Effekte: Jim Mitchell (Visuelle Effekte)
Stan Winston
(Dinosaurier-Modelle)
Musik: John Williams (Originalmusik)
Don Davis
Produktionsdesign: Ed Verreaux
Kostüme: Betsy Cox
Produktion: Kathleen Kennedy
Larry Franco
Steven Spielberg
(Ausführend)
Deutsche Bearbeitung: Berliner Synchron Wenzel Lüdecke
Übersetzung: Fritz-Joachim Böhm
Regie: Dr. Michael Nowka
Überwachung: Bettina Spier
Musik.Bearbeitung: Friedemann Benner
deutscher Kinostart: 2.8.2001 (UIP)
Länge: 92 min.
FSK ab 12 Jahre

Darsteller

dt. Synchron
Dr. Alan Grant: Sam Neill Wolfgang Condrus
Paul Kirby: William H. Macy Florian Krüger-Shantin
Amanda Kirby: Téa Leoni Anke Reitzenstein
Billy Brennan: Alessandro Nivola Uwe Büschken
Eric Kirby: Trevor Morgan Till Völger
Udesky: Michael Jeter Roland Hemmo
Cooper: John Diehl Bernd Schramm
Nash: Bruce A. Young Tilo Schmitz
Ellie Sattler: Laura Dern Sabine Jaeger
Mark: Taylor Nichols Hans-Jürgen Wolf
Ben Hildebrand: Mark Harelik Helmut Gauss
Enrique Cardoso: Julio Oscar Mechoso Jörg Hengstler
Charlie: Blake Bryan Luer Hasenkrug
Cheryl: Sarah Denielle Madison Bettina Spier
Hannah: Linda Park
Symposiumsleiterin: Sonia Jackson
Wissenschaftsreporter: Bruce French
Student: Bernard Zilinskas Julien Haggege

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