HandlungEin Kindermörder geht um. Die Polizei unter Leitung von Inspektor Lohmann versucht verzweifelt, seiner habhaft zu werden und setzt alle verfügbaren kriminaltechnischen Möglichkeiten ein. Dauernde Razzien verunsichern aber auch die Berufsverbrecher-Organisation, so daß der »Schränker«, einer der führenden Ganoven der Stadt, beschließt, die Vereinigungen der Unterwelt einzusetzen, um den Mörder unschädlich zu machen. Während die Polizei den Täter identifizieren kann, erhält das Verbrechersyndikat einen heißen Tip: Ein blinder Bettler hat den Mörder erkannt, der Täter sei mit einem großen »M« aus Kreide gekennzeichnet. Wenig später wird er gestellt und vor ein Unterwelt Tribunal gestellt, vor dem er sich zu rechtfertigen versucht. »Du hast da was von Recht gesprochen,« herrscht ihn der Schränker an, »Dir soll dein Recht werden! Hier sitzen lauter Sachverständige in Rechtsfragen -- von sechs Wochen Tegel bis fünfzehn Jahre Brandenburg. Sie werden schon dafür sorgen, daß dir dein Recht wird; bekommst sogar einen Verteidiger -- geht alles nach Recht und Ordnung.« Gegen Ende des »Prozesses« versuchen ihn die Unterweltler zu lynchen. Da trifft die Polizei ein. Ronald
M. Hahn/Volker Jansen © 1985/89 |
![]()
|
Meinungen
|
|
| Originaltitel: | M |
| Alternativtitel: | M - Eine Stadt sucht einen Mörder M. - Mörder unter uns |
| Land und Jahr: | Deutschland 1931 |
| Technik: | s/w Mono |
| Regie: | Fritz Lang |
| Buch: | Thea von Harbou Paul Falkenberg Adolf Jansen Karl Vash Horst von Harbou Emil Hasler Fritz Lang Gustav Rathje Karl Vollbrecht Fritz Arno Wagner |
| Kamera: | Fritz Arno Wagner |
| Schnitt: | Paul Falkenberg |
| Musik: | Edvard Grieg |
| Bauten: | Emil Hasler Karl Vollbrecht |
| Produktion: | Seymour Nebenzal |
| Länge: | 117 Minuten 108 Minuten (Wiederaufführung) |
| | FSK ab 16 Jahre |
| Franz Becker: | Peter Lorre |
| Insp. Lohmann: | Otto Wernicke |
| Frau Beckmann: | Ellen Widmann |
| Elsi: | Inge Landgut |
| Schränker: | Gustaf Gründgens |
| Groeber: | Theodor Loos |
| Einbrecher: | Fritz Gnass |
| Kartenhai: | Fritz Odemar |
| Taschendieb: | Paul Kemp |
| Trickbetrüger: | Theo Lingen |
| Polizeichef: | Ernst Stahl-Nachbaur |
| Minister: | Franz Stein |
| Blinder: | Georg John |