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The One

The One • USA 2001


Handlung

Der Polizist Gabe muss feststellen, dass er nicht einmalig ist. Genau gesagt, gibt es ihn 125 mal. So wie alle anderen Menschen auch existiert der asiatischstämmige Cop aus L. A. in parallelen Dimensionen. Mit Ausnahme unseres ärmlichen Universums haben diese Welten längst Kontakt zueinander aufgenommen. Interdimensionale Reisen sind normal, werden aber streng reglementiert. Gabes Alter Ego Yulaw hat sich nun in den Kopf gesetzt, der einzige seines Schlages zu werden. Er bringt 123 seiner Doppelgänger um. Durch diesen grenzüberschreitenden Gewaltakt gewinnen alle noch Überlebenden Ausgaben an »Lebensenergie«. Ihre Kraft wächst ins Übermenschliche. Jetzt ist nur noch Gabe übrig. Was passiert, wenn Yulaw Gabe töten sollte, weiß niemand genau. Sogar der Untergang unseres Universums wird vermutet.

Yulaw wird von zwei Polizisten aus seiner Welt gejagt. Der schwarze Officer Roedecker fällt Yulaw bald zum Opfer. Sein Assistent Funsch hat den Auftrag, notfalls sowohl Yulaw als auch Gabe zu töten, um »Das Gleichgewicht« zu erhalten. Niemand darf »Der Eine« sein. Nachdem Yulaw Gabes Frau T. K. getötet hat, ist dem verfolgten Polizisten alles egal. Er ist sogar bereit, sein Leben zu lassen, wenn er seine Frau vorher rächen kann. Die beiden Kung Fu-gestählten und übermenschlich starken Kämpfer gehen aufeinander los ...


Foto: Senator

Kritik

Stell Dir vor, Du schaust Dir Terminator an, und Linda Hamilton ist ein Mann. So etwa ließe sich die Grundidee zu The One beschreiben. So wie Sarah Conner von Kyle Reese, wird in diesem Film Gabe von Funsch vor einem Killer aus einer anderen Welt gewarnt. Seinen Schutz muss Gabe allerdings selbst übernehmen. Und natürlich läuft die unvermeidliche Love Story anders ab.

The One ist allerdings ein bisschen mehr als eine billige Kopie des großen Vorbilds. Die Idee der miteinander verbundenen Parallelwelten ist originell und gibt mehr Stoff her, als in dem Film verarbeitet wird. Sie wird interessant und überzeugend umgesetzt. Jet Lis Kampfkünste nehmen zwar breiten Raum ein. Die Kämpfe wirken aber nie aufgesetzt sondern durch die Handlung gerechtfertigt.

Wie einst Terminator ist The One ein kleiner, überraschender und knallhart konsequenter Thriller. Regisseur James Wong hat es auch nicht versäumt, sich die Hintertür für eine Fortsetzung offen zu halten. Man darf gespannt sein, ob in The One II mehr von den unterschiedlichen Parallelwelten zu sehen sein wird.

Arno BehrendALIEN CONTACT

Siehe auch
Offizielle Web-Site

Credits

Originaltitel: The One
Deutscher Titel: The One
Land und Jahr: USA 2001
Regie: James Wong
Buch: Glen Morgan
James Wong
Kamera: Robert McLachlan
Schnitt: James Coblentz
Musik: Trevor Rabin
Ausstattung: David L. Snyder
Paul Sonski
Kostüme: Chrisi Karvonides-Duschenko
Produktion: Glen Morgan
Steve Chasman
Ausführende Produzenten: Lata Ryan
Charles Newirth
Todd Garner
Greg Silverman
deutscher Kinostart: 14.11.2002 (Senator)
Länge: 84 min.
87 min.
(ungekürzt)
FSK: ab 16 Jahre
ab 18 Jahre
(ungekürzt)

Darsteller

Gabe/Yulaw: Jet Li
T.K./Massie Walsh: Carla Gugino
Harry Roedecker: Delroy Lindo
Evan Funsch: Jason Statham
Bobby Aldrich: James Morrison
Yates: Dylan Bruno
D'Antoni: Richard Steinmetz
Schwester Besson: Harriet Sansom Harris
Sgt. Siegel: Dean Norris
Rotton Ronnie: Ron Zimmerman
Gefängniswächter: Tucker Smallwood

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