The OneDer Polizist Gabe muss feststellen, dass er nicht einmalig ist. Genau gesagt, gibt es ihn 125 mal. So wie alle anderen Menschen auch existiert der asiatischstämmige Cop aus L. A. in parallelen Dimensionen. Mit Ausnahme unseres ärmlichen Universums haben diese Welten längst Kontakt zueinander aufgenommen. Interdimensionale Reisen sind normal, werden aber streng reglementiert. Gabes Alter Ego Yulaw hat sich nun in den Kopf gesetzt, der einzige seines Schlages zu werden. Er bringt 123 seiner Doppelgänger um. Durch diesen grenzüberschreitenden Gewaltakt gewinnen alle noch Überlebenden Ausgaben an »Lebensenergie«. Ihre Kraft wächst ins Übermenschliche. Jetzt ist nur noch Gabe übrig. Was passiert, wenn Yulaw Gabe töten sollte, weiß niemand genau. Sogar der Untergang unseres Universums wird vermutet.
Yulaw wird von zwei Polizisten aus seiner Welt gejagt. Der schwarze Officer Roedecker fällt Yulaw bald zum Opfer. Sein Assistent Funsch hat den Auftrag, notfalls sowohl Yulaw als auch Gabe zu töten, um »Das Gleichgewicht« zu erhalten. Niemand darf »Der Eine« sein. Nachdem Yulaw Gabes Frau T. K. getötet hat, ist dem verfolgten Polizisten alles egal. Er ist sogar bereit, sein Leben zu lassen, wenn er seine Frau vorher rächen kann. Die beiden Kung Fu-gestählten und übermenschlich starken Kämpfer gehen aufeinander los ...

Foto: Senator
Stell Dir vor, Du schaust Dir Terminator an, und Linda Hamilton ist ein Mann. So etwa ließe sich die Grundidee zu The One beschreiben. So wie Sarah Conner von Kyle Reese, wird in diesem Film Gabe von Funsch vor einem Killer aus einer anderen Welt gewarnt. Seinen Schutz muss Gabe allerdings selbst übernehmen. Und natürlich läuft die unvermeidliche Love Story anders ab.
The One ist allerdings ein bisschen mehr als eine billige Kopie des großen Vorbilds. Die Idee der miteinander verbundenen Parallelwelten ist originell und gibt mehr Stoff her, als in dem Film verarbeitet wird. Sie wird interessant und überzeugend umgesetzt. Jet Lis Kampfkünste nehmen zwar breiten Raum ein. Die Kämpfe wirken aber nie aufgesetzt sondern durch die Handlung gerechtfertigt.
Wie einst Terminator ist The One ein kleiner, überraschender und knallhart konsequenter Thriller. Regisseur James Wong hat es auch nicht versäumt, sich die Hintertür für eine Fortsetzung offen zu halten. Man darf gespannt sein, ob in The One II mehr von den unterschiedlichen Parallelwelten zu sehen sein wird.
Arno Behrend ALIEN CONTACT
| Originaltitel: | The One |
| Deutscher Titel: | The One |
| Land und Jahr: | USA 2001 |
| Regie: | James Wong |
| Buch: | Glen Morgan James Wong |
| Kamera: | Robert McLachlan |
| Schnitt: | James Coblentz |
| Musik: | Trevor Rabin |
| Ausstattung: | David L. Snyder Paul Sonski |
| Kostüme: | Chrisi Karvonides-Duschenko |
| Produktion: | Glen Morgan Steve Chasman |
| Ausführende Produzenten: | Lata Ryan Charles Newirth Todd Garner Greg Silverman |
| deutscher Kinostart: | 14.11.2002 (Senator) |
| Länge: | 84 min. 87 min. (ungekürzt) |
| FSK: | ab 16 Jahre ab 18 Jahre (ungekürzt) |
| Gabe/Yulaw: | Jet Li |
| T.K./Massie Walsh: | Carla Gugino |
| Harry Roedecker: | Delroy Lindo |
| Evan Funsch: | Jason Statham |
| Bobby Aldrich: | James Morrison |
| Yates: | Dylan Bruno |
| D'Antoni: | Richard Steinmetz |
| Schwester Besson: | Harriet Sansom Harris |
| Sgt. Siegel: | Dean Norris |
| Rotton Ronnie: | Ron Zimmerman |
| Gefängniswächter: | Tucker Smallwood |