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Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung

Star Wars: Episode I - The Phantom Menace • USA 1999


Handlung

Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis: Die raffgierige Handelsföderation der Neimodianer belagert mit gewaltigen Kampfraumschiffen den Planeten Naboo, doch die schöne Königin Amidala weigert sich standhaft, die Kapitulation zu unterzeichnen. Die zwei Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi sollen im Konflikt vermitteln, aber der Neimodianer Darth Sidious lockt sie in einen Hinterhalt. Die Jedis können sich während der beginnenden Invasion durch Roboterarmeen auf den Planeten flüchten und die Königin vor einer Gefangennahme bewahren - mit tatkräftiger Unterstützung von Jar-Jar Binks aus dem Volk der Gungan.

Da ihr Raumschiff bei der Flucht beschädigt wird, müssen sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine zwischenlanden, wo Qui-Gonn nun versucht, mit dem Schrotthändler Watto ins Geschäft zu kommen. Dort lernt er den neunjährigen Anakin Skywalker kennen, der als Sklave für Watto arbeitet, in dem Qui-Gonn jedoch einen sehr begabten künftigen Jedi-Ritter zu erkennen glaubt. Qui-Gonn läßt sich auf eine Wette mit Watto ein, der schließlich die Kosten der Reparatur übernehmen und Anakin freilassen muß, nachdem dieser das mörderische Pod-Rennen durch die Wüste gewonnen hat.

Endlich können die Helden nach Coruscant fliegen, wo Königin Amidala vergeblich versucht, den Senat der galaktischen Republik zu bewegen, Maßnahmen gegen die Invasion ihres Heimatplaneten zu ergreifen. Auch Qui-Gonns Ansinnen, Anakin zum Jedi-Ritter ausbilden zu dürfen, wird vom Rat der Jedi abgelehnt, weil die Meister Mace Windu und Yoda ahnen, daß sich die außergewöhnlich stark ausgeprägte Macht des Jungen in eine unerwünschte Richtung entwickeln wird.

Also kehren sie nach Naboo zurück und können die Gungan überzeugen, eine Arme gegen das Roboterheer der Invasoren aufzustellen. Gleichzeitig schickt Amidala die Reste ihrer Flotte in den Kampf gegen das Kommandoraumschiff der Neimodianer. Zufällig gerät auch Anakin mit einem Flieger in das Getümmel, und durch einen ebenso dummen Zufall kann er die feindliche Basis zerstören, worauf auch den Roboter-Bodentruppen der Saft ausgeht, nachdem die Gungas bereits kapituliert hatten. Während dessen liefern sich die zwei Jedi-Ritter ein Duell mit Darth Maul, einem Sith-Lord, der die finstere Seite der Macht vertritt. Maul besiegt Qui-Gonn, Obi-Wan rächt seinen Freund und verspricht dem Sterbenden, die Ausbildung von Anakin zu übernehmen. Meister Yoda stimmt widerstrebend zu, während Königin Amidala und Gungan-Oberhaupt Boss Nass ihren Sieg feiern, doch immer noch ist unklar, wer der geheimnisvolle Sith-Lord ist, der Darth Maul in den Kampf schickte ... Fortsetzung folgt.


Foto: Twentieth Century Fox

Produktion

Es begann vor langer Zeit an einem fernen Ort namens Hollywood: In den siebziger Jahren hatte der aufstrebende Filmregisseur George Lucas eine Mixtur aus Märchen, Fantasy, SF und Kampfpiloten-Abenteuer zum Kinoerfolg Krieg der Sterne (Star Wars • USA 1977) zusammengerührt und damit für eine enorme Belebung des Genres der Science Fiction in allen Medien gesorgt. Nach den Fortsetzungen Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back • USA 1980) und Die Rückkehr der Jedi-Ritter (The Return of the Jedi • USA 1983) gab Lucas bekannt, daß seine Weltraumsaga auf insgesamt neun Teile angelegt sei und die bereits realisierte Trilogie als vierte bis sechste Episode gezählt werden müssen. Doch in den folgenden zehn Jahren beschränkte sich George Lucas darauf, mit seiner Trickfirma ILM, als Filmproduzent und natürlich auch mit dem Star-Wars-Lizenzgeschäft Geld zu verdienen, während zum Teil wilde Gerüchte die Runde machten.

1994 begann Lucas damit, am Drehbuch zur Episode I zu schreiben, die mehr als dreißig Jahre vor Krieg der Sterne spielt und die Vorgeschichte des Darth Vader alias Anakin Skywalker erzählt. Um das Interesse anzuheizen (oder vorab zu prüfen, ob sich das Interesse an Star Wars wiederbeleben ließ) wurde 1996 das Computerspiel Shadows of the Empire samt üblicher Produktpalette lanciert (sozusagen das Merchandizing zum nicht existierenden Film), und 1998 kam die Star-Wars-Trilogie noch einmal in digitalisierter Neufassung in die Kinos. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Filme insgesamt 3,4 Milliarden DM an den Kinokassen eingespielt, während durch das Merchandizing 8,5 Milliarden DM verdient wurden.

Während die Tricktechniker längst mit den Vorbereitungen zu Episode I beschäftigt waren, begannen die echten Dreharbeiten im Sommer 1997 in den britischen Leavesden Studios. Danach zog das Team in die italienische Stadt Caserta um, wo die Szenen entstanden, die im königlichen Palast von Naboo spielen. Zum Schluß ging es wie schon 1976 in die tunesische Wüste, wo in der Nähe von Tozeur die Kulissen für die Wüstenstadt Mos Espa auf Tatooine gebaut wurden. Und genau wie zwanzig Jahre zuvor kam es während der Dreharbeiten zu einem Sandsturm, der Teile des Sets verwüstete, was Lucas jedoch als gutes Omen nahm.

Obwohl die Hauptfiguren des Films von neuen Gesichtern verkörpert werden, griff der Regisseur auf ein paar alte Star-Wars-Bekannte zurück. Die Schauspieler Kenny Baker und Anthony Daniels wurden wieder als Roboterduo engagiert, und Ian McDiarmid schlüpfte erneut in die Rolle des Senators und späteren Imperators Palpatine. Auch hinter der Kamera waren mit dem Komponisten John Williams, dem Trickspezialisten Dennis Muren und dem Toneffektmeister Ben Burtt einige Star-Wars-Veteranen mit von der Partie, während Produzenten Rick McCallum bereits die digitale Neubearbeitung der klassischen Trilogie betreut hatte.

Tricks

Für Episode I ist Lucas seiner Devise treu geblieben, mit Star Wars stets an die Grenzen des tricktechnisch Machbaren vorzudringen. Krieg der Sterne (Star Wars • USA 1977) hatte seinerzeit völlig neue Maßstäbe für phantastische Filmproduktionen gesetzt und enthielt bereits eine Szene, die per Computeranimation entstand (als die Strategie für den Angriff auf den Todesstern erklärt wird), womit damals absolutes Neuland beschritten wurde. Während in heutigen Effektfilmen höchstens ein Viertel aller Szenen tricktechnisch aufbereitet werden, beträgt der Anteil im Fall von Episode I etwa 90 Prozent. Davon entfällt ein erheblicher Anteil auf Computeranimationen, während auch Animatronik, Modellbau und klassische Spezialeffekte eingesetzt wurden. Etwa die Hälfte des Personals von Lucas' eigener Effektfirma ILM war in irgendeiner Weise an der Herstellung dieses Films beteiligt.

John Knoll überwachte den größten Teil der reinen Trickszenen, die im Studio Leavesden entstanden. Scott Squires bearbeitete die Einstellungen, in denen die Schauspieler vor dem Blue Screen oder nur angedeuteten Kulissen agiert hatten. In der Phase der Post Production kam Dennis Muren hinzu, der schon in den siebziger Jahren maßgeblich an den Star-Wars-Effekten beteiligt war, und sich nun vor allem um die Szenen kümmerte, in denen verschiedene Tricktechniken kombiniert wurden. So kamen bei den Weltraumschlachten zahlreiche Modelle zum Einsatz, die zum Teil als Vorlage für die Computeranimation dienten, aber auch real gefilmt und später am Computer nachbearbeitet wurden. Die ringförmige Station war beispielsweise ein zweieinhalb Meter großes Modell, während für die kleineren Kampfflieger ein einziges Modell gebaut wurde, das man elektronisch vervielfältigte.

Die Kampfroboter der Handelsföderation dagegen entstanden komplett am Computer. Ein hundertprozentiges Computergeschöpf ist auch Jar-Jar Binks, obwohl die Figur während der Dreharbeiten durch Ahmed Best verkörpert wurde. Der Schauspieler lieferte den Tricktechnikern um Rob Coleman sozusagen eine Orientierungshilfe, um das Computerwesen besser auf die anderen realen Schauspieler abstimmen zu können. Auch der fliegende Watto und Sebulba wurden vollständig am Computer animiert.

Der Roboter C-3PO, der in der klassischen Trilogie vom Schauspieler Anthony Daniels verkörpert wurde, war diesmal eine lebensgroße Puppe, der Daniels lediglich seine Stimme lieh. Der kleinwüchsige Kenny Baker dagegen stieg erneut ins Innere seines Kollegen R2D2.

Der weise Yoda wurde wie schon in Das Imperium schlägt zurück vom Puppenspieler Frank Oz animiert. Auch die Bösewichte Nute Gunray und Rune Haako sind animatronische Puppen.

Der Grund für diese verwirrende Vielfalt der Tricktechniken liegt schlicht und ergreifend in den Kosten, da sich die Computeranimation letztlich nur für solche Szenen rechnet, die sich mit klassischen Methoden nicht realistisch genug verwirklichen lassen.


Foto: Twentieth Century Fox

Kritik

Es ist nahezu unmöglich, einen Film wie Star Wars: Episode I unvoreingenommen zu beurteilen, nachdem das Werk bereits im Vorfeld den Status eines Kinomythos erlangte und die Erwartungen entsprechend hochgeschraubt wurden. Die Fans werden entweder von der gelungenen Wiederbelebung und Fortschreibung des Star-Wars-Mythos begeistert sein oder sich wegen zu hoher Erwartungen enttäuscht abwenden. Für den  »normalen« Zuschauer hat George Lucas ein kurzweiliges Weltraumabenteuer gedreht, ein buntes Märchen im Science-Fiction-Gewand, komplett mit rasanten Verfolgungsjagden und Kampfszenen, exotischen Figuren und Jedi-Mystik. Der Knirps Anakin Skywalker als Hauptperson steigert zwar die Familientauglichkeit des Films, aber für einen großen Kinoerfolg fehlt ein entscheidendes Element, nämlich die Liebe - auch wenn der Star-Wars-Fan natürlich weiß, daß Anakin und Königin Amidala irgendwann zueinander finden werden, um Luke Skywalker und Prinzessin Leia zu zeugen.

Immerhin ist es eine ungewöhnliche Brechung des Gut-und-Böse-Schemas,  Anakin als nicht unsympathisches Wunderkind zu präsentieren, obwohl bekannt ist, daß er dereinst zum finsteren Darth Vader mutieren wird. Diese gebrochene Heilsgeschichte erinnert ein wenig an Monty Python´s - Das Leben des Brian (Monty Python´s Life of Brian • GB 1979) - und man sollte sich darauf gefaßt machen, daß Lucas für die zwei noch ausstehenden Episoden ein paar nicht so offensichtliche Wendungen der Geschichte vorgesehen hat.

Ansonsten ist Episode I eine Mischung aus bekannten Star-Wars-Motiven, die gerade soweit abgewandelt wurden, damit es nicht zu langweilig wird. Wieder muß eine Edelfrau gerettet werden, wieder kommt es zum tödlichen Laserschwert-Duell, und wieder trifft der junge Held mit seinem Kampfjet genau ins Ziel, auch wenn die Umstände diesmal wesentlich unglaubwürdiger als im Fall von Luke Skywalker sind. Übrigens sollte man auch nicht zu genau darüber nachdenken, warum Watto ständig in der Gegend herumflattert, obwohl diese Angewohnheit bei seinem Kaliber äußerst kräftezehrend sein dürfte. Ebenso bleibt es Lucas' Geheimnis, warum ein Amphibienwesen mit Schlappohren und Stielaugen ausgestattet ist, die seinen Strömungswiderstand beim Schwimmen unvorteilhaft beeinflussen dürften.

Nicht nur bei Kritikern und Fans stellte sich nach der Premiere von Episode I eine gewisse Ernüchterung ein, sondern auch die Einspielergebnisse blieben hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Der Film konnte zwar die Produktionskosten von umgerechnet 220 Millionen DM einspielen, auch wenn kein neuer Box-Office-Rekord gebrochen wurde. Lucas soll es mit Fassung tragen, zumal er immer wieder betont hat, Episode I sei so etwas wie ein Geschenk für die treuen Star-Wars-Fans. Außerdem kann er sich mit den etwa drei Milliarden Dollar trösten, die bereits vor dem Filmstart durch das Lizenzgeschäft eingenommen wurden.

Medieninfo

Bereits vor dem Filmstart wurde das Geschäft mit Star Wars: Episode I -  The Phantom Menace durch wohldosierte Informationen angeheizt. Ab dem 11. März 1999 konnte ein Trailer von zweieinhalb Minuten Länge aus dem Internet heruntergeladen werden. Dieser Dienst wurde innerhalb des ersten Monats über fünfmillionenmal genutzt und damit zum einem der größten Download-Events im Internet neben dem Starr-Report und den Mars-Fotos von Sojourner.

Der Kinostart in den USA wurde mehrfach verschoben, vom 21. Mai auf den 19. Juni und schließlich auf den 19. Mai 1999. Die Eintrittskarten für die Premiere waren bereits Wochen vorher ausverkauft. In ausgewählten Kinos wurde der Film auf neuen Digitalprojektoren gezeigt.

Das Merchandizing umfaßt die üblichen Action-Figuren von Hasbro/Kenner, Bausätze von Lego, ein Telefon im Design der königlichen Yacht, einen Wecker in Form des Flaggschiffs der Handelsflotte, der die Star-Wars-Fanfare von John Williams ertönen läßt, dazu Pepsi-Dosen mit den wichtigsten Charakteren und als Krönung die Star-Wars-Zahnpasta von Colgate. In den USA wurden etwa 1000 Produkte auf den Markt geworfen.

Im Computerspiel Star Wars - Episode 1: Die dunkle Bedrohung läßt sich die Filmhandlung nacherleben, während Star Wars - Episode 1: Racer das Wüstenrennen nachstellt, das nur wegen dieser Vermarktungsmöglichkeit im Film stattfindet.

Der deutsche Filmstart wurde noch im Frühjahr 1999 mit dem 2. September 1999 angegeben, doch schließlich auf den 19. August 1999 vorgezogen.

Die Episoden II kommt 2002 ins Kino, Episode III soll 2004 folgen. Gegenwärtig scheint es, daß Lucas die ursprünglich geplante Schlußtrilogie (Episode 7 bis 9) nicht mehr realisieren wird, aber wer weiß schon, wie die Kinowelt in naher oder ferner Zukunft aussehen wird ...

Bernhard Kempen

Roman zum Film:
Terry Brooks: Star Wars Episode 1. Die dunkle Bedrohung (München: Blanvalet, 1999) Bestellen
Filmmusik:
John Williams, London Symphony Orchestra: Star Wars: Episode 1 (Sony) Bestellen
DVD:
Star Wars: Episode 1 [DVD] Bestellen
Star Wars: Episode 1-3 [DVD] Bestellen
Siehe auch
Übersicht: Star Wars
25 Jahre Star Wars
Die Entstehung eines Mythos - Der lange Weg zu Star Wars
Homepage: www.starwars.com
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Credits

Originaltitel: Star Wars: Episode I - The Phantom Menace
deutscher Titel: Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
Land und Jahr: USA 1999
Technik: Computeranimation
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas
Kamera: David Tattersall
Schnitt: Paul Martin Smith
Ben Burtt
Effekte: Industrial Light & Magic ILM
Dennis Muren
(leitende Überwachung der visuellen Effekte)
John Knoll (Überwachung der visuellen Effekte)
Scott Squires
(Überwachung der visuellen Effekte)
Rob Coleman
(Regie der Animationssequenzen)
Peter Hutchinson (Überwachung der Spezialeffekte)
Doug Chiang (Entwurf der Modelle)
Steve Gawley
(Überwachung des Modellbaus)
Hal T. Hickel (Leitung der Animation)
Philip Edward Alexy (digitale Animation)
Chris Barton (Animatronik)
Ben Burtt (Toneffekte)
Musik: John Williams
Produktionsdesign: Gavin Bocquet
Ausstattung: Peter Walpole
Art Direction: Peter Russell (Leitung)
Phil Harvey
Fred Hole
John King
Rod McLean
Ben Scott
Kostüm: Trisha Biggar
Produktion: Twentieth Century Fox
Lucasfilm
Rick McCallum
George Lucas
(ausführend)

US-Kinostart:

19.5.1999

deutscher Kinostart:

19.8.1999 (Fox)
deutscher Videostart: 6.4.2000
deutsche Free-TV-Premiere: 21.4.2002

Länge:

132 Minuten
FSK ab 6

 

Darsteller

Qui-Gon Jinn: Liam Neeson
Obi-Wan Kenobi: Ewan McGregor
Königin Amidala/Padmé Naberrie: Natalie Portman
Anakin Skywalker: Jake Lloyd
Senator Palpatine: Ian McDiarmid
Shmi Skywalker: Pernilla August
Sio Bibble: Oliver Ford Davies
Captain Panaka: Hugh Quarshie
Jar Jar Binks: Ahmed Best
C-3PO: Anthony Daniels
   R2-D2: Kenny Baker
Yoda: Frank Oz
Kanzler Valorum: Terence Stamp
Boss Nass: Brian Blessed
Watto: Andrew Secombe
Darth Maul: Ray Park
Sebulba: Lewis Macleod
Wald/Weasel/Midget/Yoda (Stand-In): Warwick Davis
Captain Tarpals: Steven Speirs
Nute Gunray/Republic Cruiser Pilot/Ki-Adi-Mundi: Silas Carson
Rune Haako/Oppo Rancisis/Mas Amedda: Jerome Blake
Daultay Dofine/Plo Koon: Alan Ruscoe
Ric Olié: Ralph Brown
Mace Windu: Samuel L. Jackson
Saché: Sofia Coppola

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