Der Tod steht ihr gutDie absolut schwarze Komödie
Die alternde Schauspielerin Madeleine Ashton spannt ihrer besten Freundin Helen Sharp den Verlobten Dr. Ernest Menville aus, einen Schönheitschirurgen aus Los Angeles. Doch Helen sinnt auf Rache und will sich ihren Mann zurückholen, als sie plötzlich um Jahre verjüngt und um 200 Pfund erleichtert wieder auftaucht und ein Comeback als Schriftstellerin startet. In der Ehe von Madeleine und Ernest steht inzwischen auch nicht mehr alles zum Besten: Sie bekommt kaum noch Engagements, und er greift immer häufiger zur Whiskyflasche statt zum Skalpell. In ihrer Verzweiflung gerät Madeleine schließlich an die geheimnisvolle Lisle, die ihr einen Zaubertrunk anbietet, der ewige Jugend und Unsterblichkeit verspricht. Doch das Wundermittel ist nicht ohne Nebenwirkungen.

Sein Leben hängt an einem Hosenträger: in solch schräge Lage gebracht haben den
Schönheits-Chirurgen Dr. Menville (Bruce Willis) zwei Frauen auf der Suche nach ewiger
Schönheit und Jungend.
Foto: UIP
Was als bissige Satire auf die Auswüchse der modernen Schönheits- oder besser Jugendsucht beginnt, flacht in der zweiten Hälfte in die niederen Regionen des Klamauks ab. Allerdings bleibt Regisseur Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft) sich insofern treu, als er ein beeindruckendes Special-Effects-Spektakel inszeniert hat. Die verdrehten Köpfe und die Löcher im Bauch wurden mit einem Oscar belohnt. Beachtenswert ist der Mut der weiblichen Hauptdarstellerinnen Meryl Streep und Goldie Hawn, die Maskenbildner mit künstlichen Falten und Pfunden an ihrem Image herumpfuschen zu lassen, während Macho-Held Bruce Willis sichtlichen Spaß daran hatte, einmal aus der Rolle zu fallen und einen leicht vertrottelten Säufer zu spielen.
| deutscher Titel: | Der Tod steht ihr gut |
| Originaltitel: | Death Becomes Her |
| Land und Jahr: | USA 1992 |
| Regie: | Robert Zemeckis |
| Drehbuch: | Martin Donovan David Koepp |
| Kamera: | Dean Cundy |
| Schnitt: | Arthur Schmidt |
| Effekte: | Tom Woodruff jr. (Body Effects) Alec Gillis (Body Effects) Ken Ralston (Industrial Light & Magic) |
| Musik: | Alan Silvestri |
| Ausstattung: | Rick Carter |
| Produktion: | Robert Zemeckis Steve Starkey Joan Bradshaw (Co-Produktion) |
| deutsche Synchron: | Berliner Synchron Wenzel Lüdecke Theodor Dopheide (Dialogbuch und -regie) |
| Uraufführung: | 1992 |
| deutscher Kinostart: | 17.12.1992 (UIP/Universal) |
| deutscher Videostart: | 3/1994 (CIC) |
| TV-Ausstrahlung: | 8.2.1998 (RTL) |
| Länge: | 103 min. |
| | FSK ab 6 Jahre Prädikat: Besonders wertvoll |
| dt. Synchron | ||
| Madeleine Ashton: | Meryl Streep | Marianne Gross |
| Dr. Ernest Menville: | Bruce Willis | Ronald Nitschke |
| Helen Sharp: | Goldie Hawn | Gudrun Vaupel |
| Lisle: | Isabella Rossellini | Susanna Bonasewicz |
| Chagall: | Ian Ogilvie | Till Hagen |
| Dakota: | Adam Storke | Oliver Feld |
| Rose: | Nancy Fish | Cornelia Meinhardt |
| Psychologin: | Alain Reed Hall | Marianne Lutz |
| Anna: | Michelle Johnson | Maud Ackermann |
| Vivian Adams: | Mary Ellen Trainor | Ana Fonell |
| Mr. Franklin: | William Frankfather | |
| Lobredner: | John Ingle | |
| Elvis: | Ron Stein | |
| Greta Garbo: | Bonnie Cahoon | |
| Marilyn Monroe: | Stephanie Anderson | |
| Andy Warhol: | Bob Swain | |
| James Dean: | Eric Clark | |
| Jim Morrison: | Dave Brock | |
| Arzt Harris: | Sydney Pollack | Bert Franzke |