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| Die dritte CD-ROM aus dem Hause Hackenbracht & Sandten bietet etwas,
worauf viele Science-Fiction-Sammler
sicherlich schon gewartet haben, nämlich einen kompletten bibliografischen Überblick zu
den frühen Heyne-SF-Taschenbüchern, nachdem sich die ersten beiden CDs sich mit den
Terra-Heften und einigen Fantasy-Reihen
beschäftigten. Die Software ist modular aufgebaut. Das bedeutet, dass jede neue CD
weitere Daten liefert, aber alle CDs mit der gleichen Benutzeroberfläche funktionieren. Die Bibliografie ist als Datenbank aufgebaut. Enthalten sind Daten über die Heyne-SF-Taschenbücher von den sogenannten »Vornummern« (erschienene Bücher vor der bekannten Reihennummerierung beginnend mit 3000) im Jahr 1960 bis zur Buchnummer 3499 in Jahr 1976. Pro Titel gibt es die Felder Verlagsreihe, Buchnummer, Originaltitel, Originalveröffentlichungsjahr, deutscher Titel, deutsches Veröffentlichungsjahr, Name des Autors, Name des Übersetzers, Name des Titelbildmalers sowie zusätzliche Daten zum Autor (Pseudonyme, Lebensdaten, Nationalität, zuweilen weitere Anmerkungen). Sehr aufschlussreich ist die Rubrik »Weiteres« zu einem aufgerufenen Datensatz, denn hier erfährt man, wo der Titel ebenfalls veröffentlicht wurde und zu welchem Zyklus er gehört. Außerdem hat man die Möglichkeit, direkt auf die mit diesem Titel verbundenen Datensätze zuzugreifen, sofern diese in den bisher erschienenen FandiX-Datenbanken enthalten sind. Bei Anthologien und Erzählungssammlungen findet man Daten zu jeder einzelnen Geschichte (Autor, Originaltitel, deutscher Titel, Übersetzer, Copyrightjahr und Bemerkungen). Das beste ist jedoch die brillante Qualität der gescannten Titelbilder. Doch nicht nur die Vorderseiten sind anzeigbar, sondern auch die Rückseiten der Bücher. Eine Zoom-Funktion sorgt dafür, dass man jeden Rückseitentext bequem lesen kann. Wenn Bücher in mehreren Ausgaben erschienen sind, so sind alle unterschiedlichen Titelbilder verfügbar. Eine weitere Funktion ermöglicht das Anlegen einer eigenen Sammlungsdatenbank, was derzeit kaum sinnvoll ist, denn in den meisten Sammlungen werden wohl Bücher von mehr Verlagen enthalten sein, als auf den bisherigen drei FandiX-CD-ROMs enthalten waren. Durch die umfangreiche Suchfunktion kann man nicht nur nach Autoren suchen, sondern auch nach Titeln in Volltextsuche, nach Übersetzern und Titelbildgrafikern, Erscheinungsjahren und so weiter. Die Ergebnisse werden nicht nur am Bildschirm angezeigt, sondern sind auch in mehrern Formaten (Excel, HTML oder RTF) exportierbar. Man kann dabei in nur einer Datenbank oder wahlweise in allen installierten FandiX-Datenbanken suchen lassen; selbst die Suche nach Erzählungen ist möglich. Im Übersichtsmodus kann man sich zum Beispiel über alle Bücher eines bestimmten Autors informieren, auf die aufgelisteten Datensätze direkt zugreifen oder sich individuell gestaltbare Listen abfertigen lassen. Einziger Wermutstropfen: Die Datenbank erfordert viel Speicherplatz und einen vergleichsweise schnellen PC. Ansonsten sind die FandiX-CD-ROMs den Auswertungsmöglichkeiten jeder gedruckten Bibliografie überlegen, zumal das modulare System jederzeit Erweiterungen zulässt. Bleibt zu hoffen, dass die Herausgeber nicht die Lust verlieren, denn es liegt noch viel Arbeit vor ihnen. |
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