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| Ein weiteres Mal lag dem Herausgeber soviel Material vor, daß er nicht umhin
konnte, eine Doppelausgabe seiner Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
zusammenzustellen. Allerdings nimmt eine für den deutschsprachigen Leser wenig
nutzbringende Bibliographie zum Thema »150 Jahre parahistorische Literatur in
Großbritannien und den USA« von Jörg Helbig über 70 Seiten ein. Der Autor hat zwar
Hunderte Titel zusammengetragen und lobenswerterweise sogar thematisch sortiert, jedoch
darauf verzichtet, die Daten eventueller Übersetzungen ins Deutsche anzuführen. Deutlich interessanter ist der umfangreiche Artikel »Phantastische Literatur aus Afrika« von Christian Hoffmann. ALIEN-CONTACT-Leser kennen seine Beiträge über Amos Tutuola und Mohammed Mrabet bereits, doch hat der Autor im QUARBER MERKUR die Möglichkeit, sein Wissen in aller Ausführlichkeit darzulegen. Weitere informative Artikel widmen sich den Themen »Zur Rezeption von Martin Amis im deutschen Sprachraum«, »Variationen über das Populäre in der Science Fiction. Der Autor Marcus Hammerschmitt, kultursoziologisch analysiert« oder »Der Golem in der Populärliteratur«. Hingegen liefern zwei Artikel über Lovecraft und einer über Vampirismus wenig Neues. 60 Seiten mit Rezensionen teilweise sehr ungewöhnlicher und bemerkenswerter Bücher runden diese Ausgabe in gewohnter Weise ab. Zwar ist es müßig, das Offensichtliche ein weiteres Mal zu wiederholen, aber auf den QUARBER MERKUR sollte kein ernsthaft an den literarischen Aspekten der phantastischen Literatur Interessierter verzichten. |
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