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| Name: Luc Besson Geboren: 18.3.1959 in Paris |
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| Der Sohn eines
Wasserskilehrers und einer Tauchlehrerin verließ mit 17 Jahren das Gymnasium, um im Club
Mediterranée Tauchunterricht zu geben. Nach einem Unfall mußte er diese Karriere
aufgeben und ging ins Filmgeschäft. Ab 1977 arbeitete er für kleinere Film- und
Fernsehproduktionen, bis er 1980 von der französischen Produktionsgesellschaft Gaumont
als Regieassistent unter Vertrag genommen wurde. Daneben drehte er einige Kurzfilme und
Werbespots und schrieb und produzierte 1981 zusammen mit Pierre Jolivet das Theaterstück Le
Grand Bilan. Im gleichen Jahr gründete er eine eigene Produktionsfirma und führte
bei seinem ersten preisgekrönten Spielfilm Der letzte Kampf (Le dernier
combat, 1982 ) Regie. Sein nächster Film, das U-Bahn-Märchen Subway (Subway,
1985) mit Christopher Lambert und Isabelle Adjani avancierte sofort zum Kultfilm der
New-Wave-Generation. Ähnliche Begeisterung löste der Unterwasserfilm Im Rausch der
Tiefe (Le Grand Bleu, 1988) aus. Der Thriller Nikita (Nikita,
1990) handelt von einer Drogensüchtigen, die vom französischen Geheimdienst zur Killerin
ausgebildet wird, und war so erfolgreich, daß es einige Jahre später zu einem
Hollywood-Remake kam. Mit Atlantis (Atlantis, 1991) enttäuschte Besson
seine Fans, da dieser Film kaum mehr als ein lauer Aufguß von Im Rausch der Tiefe
darstellt. Diese Schlappe konnte der Regisseur mit dem Kultthriller Léon - der Profi
(Léon, 1994) mehr als wettmachen. Mit dem Science-Fiction-Spektakel Das fünfte Element (The
Fifth Element, 1997), an dem Besson bereits seit 1990 gearbeit hatte, eröffnete er
am 7. Mai 1997 die 50. Filmfestspiele von Cannes. Daneben trat Luc Besson in den letzten Jahren immer wieder als Produzent verschiedener französischer Filme auf. |
![]() Foto: Tobis Filmkunst |